Posts mit dem Label Events werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Events werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 27. September 2012

Das 10. Semester

Das letzte Semester meines Studiums stand ganz im Zeichen meiner Masterarbeit. Auch wenn ich nicht - wie es in anderen Studiengängen der Fall ist - unbedingt auf Bücher angewiesen war, arbeitete ich vorrangig in Bibliotheken. Dort hatte ich meine Ruhe und war umgeben von Gleichgesinnten. Montags und freitags hielt ich mich meist in der Bibliothek der Wirtschaftsinformatik und im Physikgebäude auf, dienstags und donnerstags in der Zentralbibliothek, und mittwochs in der Geo-Bibliothek. Zwischendurch hatte ich mehrere Treffen mit meinen beiden Prüfern am Institut für Geoinformatik und mit meinen beiden Betreuern bei 52°North.

Im April schrieb ich eine vorläufige Einleitung und die Grundlagenkapitel. Die Analyse und konzeptionellen Kapitel folgten im Mai und im Juni. Von Mitte Juni bis Ende August programmierte ich dann eine prototypische Webapplikation, die den praktischen Teil meiner Arbeit darstellte. Zwischendurch hatte ich meine mündliche Masterarbeitsverteidigung und eine Präsentation über mein Externes Semester. In den letzten beiden Augustwochen führte ich noch eine Benutzerumfrage durch, um die entwickelte Applikation zu testen. Das Fazit und den Ausblick verfasste ich im September. Abgegeben habe ich die Arbeit schließlich am 27. September.

Gewohnt habe ich während dieser Zeit in einem Studentenwohnheim an der Steinfurter Straße. Mein ehemaliges Wohnheim an der Boeselagerstraße wurde leider abgerissen, daher musste ich in dieses ausweichen. Zwar lag das neue Wohnheim näher an der Innenstadt, dafür befand es sich an einer ziemlich lauten Kreuzung. Wie schon in Zürich und Wien teilte ich mir Küche und Bad mit mehreren Mitbewohnern. Es gab 16 Leute auf dem Flur, von denen viele während des Semesters wechselten. Mit einigen hatte ich mehr, mit anderen hingegen weniger bis keinen Kontakt. In den ersten beiden Wochen nach meiner Ankunft richtete ich mir mein Zimmer so gut es ging ein und besorgte mir fehlende Einrichtungsgegenstände, wie Bettzeug, Wäscheständer und Geschirrtücher. Einen Internetanschluss bekam ich erst in der vierten Woche. Anders als bei vorherigen Anbietern hatte ich während der gesamten Zeit allerdings keinen einzigen Ausfall zu beklagen.

Zu Ostern kamen mich meine Eltern und mein Bruder besuchen. Sie brachten mir noch ein paar Sachen nach, die ich alleine nicht transportieren habe können. Am Ostersonntag fuhren wir zum Schloss Darfeld, wo wir bei schönem Wetter eine 12km lange Wanderung unternahmen. Ostermontag war das Wetter bescheidener. Dennoch besichtigten wir den Nationalpark Hohe Mark, Haltern am See und das Schloss Nordkirchen. Anderthalb Wochen später stand mein Geburtstag an. Ich feierte mit sieben Gästen in meinem Wohnheim und servierte ihnen Schweizer Spezialitäten (u.a. Rivella). Den späteren Abend ließen einer der Gäste und ich in einem Münsteraner Club ausklingen.

Ende April fand die traditionelle Geoparty im Triptychon statt, an der ich nun zum dritten Mal teilnahm. Zum Vorglühen trafen ich mich mit einem Kommilitonen aus dem nachfolgenden Jahrgang bei einer anderen Kommilitonin. Auf der Party selbst waren jedoch nicht mehr allzu viele bekannte Gesichter zu sehen. Daher war es nicht verwunderlich, dass sich an einem Abend Ende Mai ein weiteres Treffen mit einigen Kommilitonen aus meinem Semester ergab, wo wir uns in der Ziege und im Blauen Haus über den aktuellen Stand unserer Masterarbeiten austauschten.

Um einen freien Kopf zu bekommen, ging ich alle ein bis zwei Wochen joggen. Ich hatte mir zu Beginn des Semesters neue Laufschuhe gekauft, da die alten bestimmt schon zehn Jahre auf den Sohlen hatten. Mit den neuen Schuhen gelang es mir, erstmalig die 10km Marke zu knacken. Hiervon motiviert, entschied ich mich im Juni am Leonardo-Campus-Run teilzunehmen. Ein Übungspartner aus dem ersten Semester, mit dem ich immer noch befreundet war und mit dem ich ab und zu joggen ging, hatte mich auf dieses Event hingewiesen. Ich meldete mich für eine Strecke von ebendiesen 10km an und absolvierte sie in einer Zeit von 56 Minuten. Damit lag ich zwar noch weit von den schnellsten Läufern entfernt, aber der Run mit allem Drumherum war in jedem Fall eine Erfahrung wert gewesen. Ebenfalls im Juni fand die Fußball-Europameisterschaft statt. Die Vorrundenspiele verfolgte ich per Public Viewing im Viva Sportscafé, in meinem Studentenwohnheim und in der Mensa am Aasee. Die Finalspiele schaute ich mir in Ruhe auf meinem Zimmer an.

Die englische Masterstudentin aus Zürich, die immer noch in Hamburg arbeitete, kam mich auch im Juni besuchen. Wir besichtigten gemeinsam die Innenstadt, den Saal des Westfälischen Friedens, den Markt am Domplatz, den zufällig an dem Wochenende stattfindenden Send und den Botanischen Garten. Danach fuhren wir mit dem Rad, das ich vorab von einer Kommilitonin für sie besorgt hatte, zu den Rieselfeldern. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Zwischenstopp in einer englischen Wohnsiedlung, von der es aufgrund der Besatzungszeit nach dem zweiten Weltkrieg gleich mehrere in Münster gab. Zurück fuhren wir entlang des Dortmund-Ems-Kanals zur Mensa am Aasee und von dort zum Bahnhof.

Ansonsten kam es während des Semesters noch zu einigen kleineren Begebenheiten: Den Abend am Tag nach meiner mündlichen Masterarbeitsverteidigung zelebrierte ich mit dem oben genannten Übungspartner in der Atelier-Bar. Ein Brettspiel- und zwei Rollenspielabende kamen mit meiner ehemaligen Truppe zustande. Da ich es nicht zu ihrem Geburtstag geschafft hatte, trank ich zur Wiedergutmachung mit einer Rollenspielerin an einem Sonntagnachmittag in der Roestbar Zwo einen Kaffee. Anfang September fuhr ich mit dem Rad zur Burg Hülshoff, jener Burg, wo die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff aufgewachsen war. Hier besichtigte ich den Park und das in der Burg befindliche Museum, welches Details zu dem Leben und dem Schaffen der Dichterin preisgab.

Das war im Großem und Ganzen alles, was in Münster während meines zehnten Studiensemesters geschah. Meine Kurztrips nach Düsseldorf, Amsterdam, Berlin, Darmstadt, Stralsund, Zürich und Kiew in dieser Zeit habe ich übersichtshalber in separate Blogposts ausgelagert.

Dienstag, 31. Januar 2012

Jovialer Januar

Damit nach meinem Weihnachtsurlaub gar nicht erst Heimweh aufkommt, hatte ich mir ein volles Programm für das erste Wochenende im neuen Jahr in Zürich zusammengestellt. Nach den allfälligen Besorgungen besuchte ich am Samstagnachmittag das Zivilschutz-Museum. Bei diesem handelt es sich um einen stillgelegten, dafür noch komplett eingerichteten Luftschutzbunker aus Zeiten des zweiten Weltkriegs. Aufgrund der Gefahr von feindlichen Angriffen wurden diese an vielen Orten in Zürich angelegt. Heute sind noch zahlreiche Bunker vorhanden, auch wenn sie zum Teil anders genutzt werden (z.B. als Parkhaus). Dieses und vieles mehr, wie die Funktionalität der einzelnen Räume und Gerätschaften, bekommt man auf einer geführten Tour durch das Museum von einem Kurator erklärt.

Am Sonntagvormittag ging ich zum Schlittschuhlaufen nach Oerlikon. Wie schon im November gab es eine Aktion, bei der man sowohl keinen Eintritt bezahlen musste, als auch Schlittschuhe gratis ausleihen konnte. So drehte ich bei musikalischer Untermalung und recht trüben Wetter meine Runden. Gut, dass neben der Freifläche auch eine Eishalle vorhanden war, in die man sich bei stärkeren Schauern retten konnte.

Am folgenden Wochenende war ich mit meiner englischen Bekanntschaft im Sihlwald wandern. Wir stiegen an der gleichnamigen S-Bahn-Station aus, stapften zum Albishorn und machten dort eine kurze Mittagspause. Danach liefen wir entlang des vereisten Bergkammes zur Hochwacht bis hin zur Albispasshöhe. Da sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte, boten sich uns zum Teil sehr schöne Aussichten. Schließlich machten wir noch einen Abstecher in den Wildpark Langenberg und schauten uns dort ein paar Tiere an.

Am nächsten Wochenende besuchten wir das Technorama in Winterthur. In diesem speziellen Museum kann man viele wissenschaftliche Experimente selber durchführen. Darüberhinaus finden über den Tag verteilt mehrere Vorführungen statt. So konnten wir uns einige bis dahin unerfüllte Kindheitsträume erfüllen, wie eine elektrisch geladene Kugel anzufassen, bei der einem die Haare zu Berge stehen. Weiterhin konnten wir die Lautstärke unserer Schreie messen, eine Runde Mindball spielen, Plasmaröhren anfassen, große Seifenblasen machen und unsere Schatten an die Wände projezieren.

Freitag, 6. Januar 2012

Weihnachtsurlaub in Berlin

22. Dezember: Ankunft in Berlin

23. Dezember: vorweihnachtliche Besorgungen (z.B. Currywurst von Konnopke abholen), abends Kino

24. Dezember: mittags Tante, Onkel und Cousinen Geschenke vorbeigebracht, nachmittags mit Eltern Weihnachten zu Hause gefeiert

25. Dezember: mittags Entenbraten, nachmittags Kaffeetrinken mit Großtante und Cousine meiner Mutter

26. Dezember: mittags Gans im Restaurant "Bechsteins" in Erkner gegessen, nachmittags Kaffeetrinken bei Großeltern

27. Dezember: Carcassonne- und Black Stories-Spielerunde

28. Dezember: vormittags Opa zu Besuch, nachmittags kleinere Besorgungen im Eastgate

29. Dezember: Shopping in den Schönhauser Allee Arcaden

30. Dezember: Shopping in Eiche

31. Dezember: Silvester zusammen mit Großeltern und Onkel und Tante gefeiert

1. Januar: Geburtstagsfeier meiner Oma

2. Januar: in der Stadt mit ehemaligem Mitbewohner vom Freiwilligendienst getroffen

3. Januar: Schulfreundin besucht

4. Januar: Opa besucht

5. Januar: kleinere Erledigungen am Springpfuhl (z.B. bei der Sparkasse)

6. Januar: Rückflug nach Zürich

Freitag, 30. September 2011

Der September in Zürich

Der September in Zürich begann eigentlich schon im August, da mein Praktikum am Montag, dem 29. August 2011 um 9:00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit startete. Mein Praktikumsbetreuer und gleichzeitig Projektleiter hat mich freundlich empfangen und mir in den ersten anderthalb Stunden alles wichtige für das Projekt erklärt und gezeigt. Auf einer Führung durch das Institut hat er mich mit einzelnen Mitarbeitern bekannt gemacht. Das Institut selbst ist kleiner als das in Münster, dafür kennt man sich um so besser. Dies zeigte sich gleich bei der ersten Kaffeepause am Vormittag, bei der sich fast alle Institutsmitarbeiter in einer Caféteria einfanden. Auch beim Mittagessen in der Mensa bot sich ein ähnliches Bild.

Die darauffolgenden drei Wochen bestanden daraus, mich zunächst mit dem Projekt vertraut zu machen, einen Praktikumsplan zu erstellen und verschiedene Programme auszuprobieren. Für ein wenig Abwechslung sorgte in der zweiten Woche ein von den Teammitgliedern organisierter Workshop, bei der die zukünftige Entwicklung des Projekts und neue Funktionen diskutiert wurden. Dieser fand in Aarau statt, einem kleinen Städtchen, das man innerhalb einer halben Stunde mit dem Zug von Zürich aus erreichen kann. In der dritten Woche nach Praktikumsbeginn veranstaltete das Institut eine Kartografie-Werkschau. Hierbei wurden verschiedene Projekte vorgestellt und ein Preis für das beste kartografische Produkt verliehen.

Aber nicht nur auf Arbeit war einiges los, sondern auch nebenher. So nahm ich in der ersten Woche an einer von der Stadt organisierten Begrüßungsversanstaltung teil, die allen Neuzugezogenen galt. Nach einer kurzen Einführung ging es auf einem einstündigen Rundgang durch die Altstadt. Anschließend versammelte man sich zu einem Apéro, bei dem kleine Häppchen sowie Sekt und Saft serviert wurden. Ebenfalls in der ersten Woche war ich bei einem Apéro von einem Arbeitskollegen. Dieser hatte zuvor seine Doktorarbeit erfolgreich verteidigt.

An den Wochenenden verspürte ich irgendwie das Verlangen, mich kulturell und wissenschaftlich weiterzubilden. Vielleicht fehlten mir nur einfach die Vorlesungen. So war ich zum einen im Medizin-Historischen Museum. Hier wurde die Geschichte der Medizin von den Anfängen bis zur Neuzeit aufgerollt. Zum anderen war ich im Kulturama, einem Museum, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Meine nicht vorhandenen botanischen Kenntnisse frischte ich bei einem Besuch in der Sukkulenten-Sammlung als auch in der Stadtgärtnerei der Stadt Zürich auf. Obwohl es schon fast Herbst war, gab es noch einige schöne Blumen und Kakteen zu sehen.

Aber auch die Berge verlor ich nicht vollkommen aus den Augen. An einem Samstag gegen Ende des Monats fuhr ich nach Meilen und wanderte auf einen 853m hohen Berg namens Pfannenstiel. Dort gab es einen Aussichtsturm - allerdings war die Sicht trotz guten Wetters doch eher bescheiden. Auf der Rücktour nahm ich den Weg nach Forch und ließ mich von dort aus mit der Bahn nach Zürich zurückbringen. Das Wetter im September war fast ausnahmslos gut, so konnte ich einige Male joggen gehen.

Dies war aber noch nicht alles. In Zürich findet nämlich jedes Jahr das sogenannte Knabenschießen statt. Hierbei schießen Jugendliche mit echten Gewehren auf eine Zielscheibe und erhalten für jeden Treffer Punkte. Gewonnen hat am Ende der- oder diejenige mit den meisten Punkten. Dieses Jahr gelang dies lustigerweise einem Mädchen. Begleitend zum Knabenschießen findet eine Kirmes statt, die ich mir näher angeschaut habe. Kurz gesagt gab es hierbei tausend Möglichkeiten Nahrung aufzunehmen und wahrscheinlich ebenso viele, diese wieder zu verlieren. Dazu kam es bei mir zum Glück nicht: Ich fuhr lediglich mit einem Kettenkarussell, das sich in 50m Höhe über dem Boden schraubte.

Zum Ausklang dieses Blogposts sei noch eine Erasmus-Party erwähnt, auf die ich mich gemeinsam mit meiner Zimmernachbarin begab. Es war viel los, die Musik war erstaunlich gut, die Location ziemlich runtergekommen und die Preise für Zürcher Verhältnisse relativ niedrig. Alles in allem also eine Feier, die diesem Titel gerecht wird.

Sonntag, 28. August 2011

Die ersten zwei Wochen in Zürich

Für mein drittes Semester in meinem Masterstudium ist ein sechsmonatiges Praktikum vorgesehen. Laut Studienordnung können wir dieses an einer beliebigen Universität oder einem beliebigen Unternehmen absolvieren. Seit längerem habe ich mit dem Gedanken gespielt, die Gelegenheit für ein Auslandssemester in der Schweiz zu nutzen. Zum einen bin ich großer Fan der Berge und zum anderen ist die Schweiz für mich eine Art Mutterland der Geoinformatik.

Wie es der Zufall wollte, kam im Februar diesen Jahres eine E-Mail mit einer Stellenausschreibung von der ETH über unseren Institutsverteiler. Diese war zwar für erfahrene Softwareentwickler gedacht - wie ich nachher erfuhr, aber einen Praktikanten konnten sie auch noch gebrauchen. So bin ich also in Zürich gelandet. Die Wohnungssuche gestaltete sich im Endeffekt relativ unkompliziert, da ich einen Platz in einem Studentenwohnheim ergattern konnte. Dem voraus gingen aber mehrere Bewerbungen, die ich aufgrund der frühen Zusage wohl zu einem günstigen Zeitpunkt abschickt habe.

Bevor es aber mit dem Praktikum losging, habe ich erstmal Urlaub in Zürich gemacht. Dies kann ich nur jedem empfehlen, der ähnliches vorhat. So kann man einerseits die Gegend kennenlernen und andererseits organisatorische Dinge erledigen (wie die Wohnung anzumelden oder ein Bankkonto zu eröffnen). In der folgenden Auflistung, die meine ersten zwei erlebnisreichen Wochen in Zürich repräsentieren soll, habe ich mich jedoch nur auf ersteres beschränkt. Man kann sagen, dass ich jeden Tag etwas anderes unternommen habe:

Freitag, 12. August:
- Spaziergang durch Innenstadt zum Zürichsee

Samstag, 13. August:
- Wanderung auf den Käferberg (562m)
- Streetparade

Sonntag, 14. August:
- Landesmuseum Zürich besucht
- im Limmat geschwommen

Montag, 15. August:
- "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 2" im Kino geguckt

Dienstag, 16. August:
- Wanderung auf den Zürichberg (676m)
- Kunsthaus Zürich besucht

Mittwoch, 17. August:
- Radtour um den Zürichsee (75km)

Donnerstag, 18. August:
- am Zürichhorn gelegen und gebadet

Freitag, 19. August:
- Wanderung auf den Adlisberg (701m)

Samstag, 20. August:
- Spaziergang zum Irchelpark

Sonntag, 21. August:
- mit dem Rad zur ETH-Hönggerberg gefahren

Montag, 22. August:
- Stadtrundgang mit meinem Bruder, der eine Woche zu Besuch kam

Dienstag, 23. August:
- Wanderung auf den Uetliberg (869m) und entlang des Planetenwegs

Mittwoch, 24. August:
- Zoologisch-Paläontologisches Museum besucht

Donnerstag, 25. August:
- Fahrradtour zum Zuger See (80km)

Freitag, 26. August:
- am Arboretum gelegen und gebadet
- Botanischen Garten besucht

Samstag, 27. August:
- Ausflug nach Winterthur

Sonntag, 28. August:
- Fahrradtour zum Greifensee (35km)

Da mein Vater mir seinen Fotoapparat ausgeliehen hat, gibt es endlich wieder ein paar Fotos zu sehen:

Sonntag, 3. April 2011

Schwarz-gelbe Semesterferien

Nach dem anstrengenden siebten Semester war auch in den sich anschließenden Semesterferien von Erholung zunächst keine Spur. Es waren für zwei Kurse noch längere Abschlussarbeiten zu verfassen sowie eine Klausur und eine mündliche Prüfung zu bestreiten. Das bedeutete für die ersten drei Ferienwochen etwa mit dreiviertel der Arbeitsleistung wie während eines Semsters weiterzuarbeiten. Immerhin konnte ich das verbleibende Viertel nutzen, um einmal ins Kino, Schwimmen und Eislaufen zu gehen. An einem Nachmittag gab ich zudem einem Freund ein wenig Mathenachhilfe.

Ein ganz besonderes Highlight während dieser ersten Zeit war live bei einem Bundesligaspiel meines Lieblingsvereins, Borussia Dortmund, dabei zu sein. Schon seit meiner Schulzeit bin ich ein Fan der Schwarz-Gelben und habe ihnen in guten wie auch schlechten Zeiten die Daumen gedrückt. Aus den frühen Jahren resultiert auch ein Dortmund-Schal und eine Mütze (beides Geburtstagsgeschenke meiner Tante), die bei dem Spiel erstmalig aktiv zum Einsatz kamen. Sowieso war es das erste Spiel überhaupt, in dem ich in einem Stadion war. Dabei begleitet hat mich mein Bruder, ebenso ein Dortmund-Fan wie ich. Als gegnerisches Team war der 1. FC St. Pauli zu Gast. Bis auf eine Szene ging aber keine Gefahr von ihnen aus, sodass Dortmund das Spiel kontrollieren und einen klaren 2:0 Sieg erspielen konnte. Da die Tore in unterschiedlichen Halbzeiten fielen, konnten wir, in der Nordtribüne sitzend, eines direkt vor unseren Augen erleben. Die Stimmung war dementsprechend gut und es machte umso mehr Spaß, den noch verrückteren Fans auf der Südtribüne zuzuschauen. Nach Abpfiff des Spiels haben wir den Tag gemütlich in einer Pizzeria ausklingen lassen.

Weiter ging es in der vierten Woche mit einem Blockkurs über mobile Geodatenerfassung, in dem wir mit GPS-Geräten ausgestattet ausgewählte Objekte in Münster kartiert haben. Danach schloss sich mein Winterurlaub und eine Woche Aufenthalt in Berlin an. Bei letzterem gab es jede Menge an kleineren Dingen zu erledigen - wie die üblichen Kontrolluntersuchungen bei Ärzten, sodass sich nichts weiter Aufregedendes ereignet hat. Immerhin waren meine beiden Großeltern zu Besuch und ich habe meiner Mutter ihren Geburtstagwunsch erfüllt, mit ihr Shoppen zu gehen.

Zurück in Münster stand auch gleich der nächste Blockkurs vor der Tür. Diesmal ging es um die Verarbeitung, Speicherung und Darstellung von geographischen Daten. Am anschließenden Wochenende war Frühlingsputz angesagt, bei dem ich mein Fahrrad und Fenster vom Schmutz befreite, der sich über den Winter angesammelt hatte. Die letzte Woche wurde fast ausschließlich von der Vorbereitung eines Studienprojekts ausgefüllt. Über die gesamten acht Wochen der Ferien hin war das Wetter meist erstaunlicherweise gut. So konnte ich am letzten Wochenende vor Semesterbeginn noch eine 30km lange "Rund um Münster Tour" mit dem Fahrrad unternehmen.

Freitag, 4. Februar 2011

Semester No. 7

Das siebte Semester - oder besser gesagt mein erstes Semester im Masterstudiengang - hatte es echt in sich. Mir persönlich kam es vor wie eine Mischung aus meinem erstem und fünftem Semester. Dies lag vermutlich daran, dass wieder einmal eine Fülle an Vorlesungsinhalten zu bewältigen war, in Kombination mit ziemlich zeitintensiven Übungen. Dafür konnte ich auch einiges dazulernen, wie z.B. neue Programmiersprachen und nützliche Geoinformatik-Tools. Was aber sonst noch so alles neben dem Studium passiert ist, ist nachfolgend beschrieben.

Noch vor Beginn der Vorlesungen habe ich mich mit einem ehemaligen Informatik-Übungspartner getroffen, den ich im ersten Semester kennengelernt habe. Er hatte noch an einer Klausur zu knabbern, daher gab ich ihm - so gut ich konnte - ein wenig Klausurnachhilfe. Am Wochenende danach kamen meine Eltern zu Besuch, die zuvor meinen Bruder in Düsseldorf besucht hatten. Gemeinsam sind wir in die Baumberge, einem Höhenzug in der Nähe von Münster, gefahren, wo wir zunächst gut gespeist und dann eine Rundwanderung zum Longinusturm (siehe Foto) unternommen haben. Ende Oktober stand ein erstes Treffen für alle Masterstudenten in Geoinformatik an, wo wir in einer Bar namens Cavete einen netten Abend verbracht haben. Insgesamt sind wir 10 Leute in unserem Jahrgang, davon 6, die ihren Bachelor in Münster gemacht haben, und 4, die von anderswo herkommen.

Zu Allerheiligen habe ich mich mit meinem Bruder in Oberhausen getroffen. Zuerst waren wir dort gut in einem griechischem Restaurant essen. Danach haben wir uns in einem ehemaligen Gasometer eine Ausstellung über das Weltall angeschaut. Weiterhin im November war ein netter Spieleabend im Wohnheim einer befreundeten Studentin. Anfang Dezember bekam ich offiziell mein Bachelorzeugnis überreicht. Die dazugehörigen Feierlichkeiten hielten sich jedoch in Grenzen und waren nicht ansatzweise mit dem Abiball zu vergleichen. Zwei Wochen darauf habe ich seit langem einige meiner Münsteraner Rollenspielfreunde wiedergesehen. Zu einer Rollenspielrunde kam es allerdings nicht, dafür gab es genügend anderes zu erzählen. Vor den Weihnachtsferien ließ ich natürlich die alljährlich von unserer Fachschaft organisierte Weihnachtsfeier, die traditionell in einem unserer Hörsäle stattfindet, nicht aus.

Zu Weihnachten ging es dann nach Berlin. Aufgrund von massivem Schneefall und teilweise Eisregen verzögerte sich meine Anreise um fast zwei Stunden. Mein Bruder hatte jedoch ein schwereres Los gezogen. Er kam mit einem halben Tag Verspätung an und verpasste dadurch Heiligabend, den wir bei meiner Tante feierten. Zu den beiden Weihnachtsfeiertagen waren wir aber dann alle wieder vereint und verbrachten diese - wie gewöhnlich - bei unseren Großeltern. Zweimal während der Ferien kam eine Rollenspielrunde zustande, was aufgrund der verschiedenen Terminkalender aller Beteiligten nicht allzu  selbstverständlich ist. Daher freuten wir uns umso mehr, als wir dieses Kunststück vollbracht hatten. Bei einer Mitspielerin, einer ehemaligen Klassenkameradin von mir und übrigens einer sehr guten Gastgeberin, feierte ich in das neue Jahr hinein. Für eine Überraschung während meiner zwei Wochen in Berlin sorgte die Firma, bei dem mein Vater meinen Laptop zur Reparatur abgeben hatte. Nach über vier Monaten hatten sie ihn tatsächlich wieder zum Laufen gebracht. Grund war nicht wie zuerst vermutet der Monitor oder die Grafikkarte, sondern lediglich ein defekter Anschluss auf dem Mainboard.

Dafür hatte ich, zurück in Münster, wieder einmal Pech mit dem Internet. Innerhalb eines halben Jahres ist es  zum vierten Mal komplett ausgefallen. Da hatte selbst die Betreiberfirma Mitleid und gab mir eine kleine Gutschrift als Entschädigung. Insgesamt war der Januar recht trostlos und ereignisarm. Neben zwei Klausuren in der letzten Woche des Semesters waren zuvor noch drei Abschlusspräsentationen fällig, sodass meine Wochenenden größtenteils aus deren Vorbereitung und Lernen bestanden. Daher war ich recht froh, als das Semester endlich vorbei war.

Freitag, 1. Oktober 2010

Semesterferien (Part II) – Berlin

Nach abgeschlossener Bachelorarbeit verblieben mir noch fünf weitere Ferienwochen. Eigentlich hatte ich für diese Zeit ein kleines Praktikum vorgesehen. Dieses hat sich jedoch aufgrund von zeitlichen Regelungen des Unternehmens nicht ergeben. Im Nachhinein betrachtet war dies vielleicht auch besser, sodass ich mir eine Erholungspause zwischen Bachelor- und Masterstudium gönnen konnte. Also fuhr ich einen Tag nach Abgabe der Bachelorarbeit zu meinen Eltern nach Berlin.


Es sollte sich herausstellen, dass die Highlights gleich zu Beginn meines Aufenthalts stattfinden sollten. Zum einen habe ich einen der schönsten Clubabende mit meinem besten Schulfreund im Kosmos erlebt. Hier hat fast alles gestimmt, vor allem aber die Musik und die Stimmung. Zum anderen war ich mit meinem Bruder auf der Internationalen Funkausstellung, der IFA. Dort haben wir die neueste 3D-Technik begutachtet und allerlei Häppchen abgestaubt.


Ansonsten stand das übliche Ferienprogamm auf der Tagesordnung: Besuche bei den Großeltern, Kino, Shopping, Frisör und ein bisschen Sport. Da das Wetter bis auf ein paar Ausnahmen recht annehmbar war, konnte ich auch einige Spaziergänge und Radtouren (durch Marzahn, Hellersdorf und Köpenick)  unternehmen. In den letzten beiden Wochen habe ich mich mit zwei Freunden getroffen, die ich während meines Freiwilligendiensts in England kennengelernt habe. In schönen Erinnerungen schwelgend sind wir durch die Stadt gezogen und haben uns Sehenswürdigkeiten Berlins angeschaut. Eine Rollenspielrunde kam dagegen leider nicht zustande. Dafür habe ich ein kleines Programm für Smartphones mit dem Betriebssystem Android geschrieben und endlich einen Schrank mit ehemaligen Spielsachen in meinem Zimmer ausgeräumt.

Samstag, 31. Juli 2010

Das sechste Semester

Vor diesem Semester dachte ich, mir stünde angesichts des schönen Stundenplans ein insgesamt entspanntes halbes Jahr bevor. Doch bald musste ich feststellen, dass dem leider nicht so war. Fast bei jedem Kurs wurden die durch die Credit Points vorgebenen Zeitvorgaben deutlich überschritten. Dies geschah einerseits durch zeitintensive Übungsaufgaben, andererseits mussten für zwei Kurse nahezu in jeder Woche längere, wissenschaftliche Texte gelesen werden. Hinzu kamen durchschnittlich zwei bis drei Projekt-, Übungs- oder Arbeitsgruppentreffen, welche meist nicht gerade zur Produktivität beitrugen. Es gab aber auch eine positive Seite des Semesters: So waren am Ende lediglich zwei kleinere Klausuren und zwei abschließende Berichte zu schreiben. In diese Zeit fiel auch die Bewerbung für den Master, bei der es wieder einmal jede Menge (bürokratische) Formalitäten zu erledigen gab.

Ein bisschen Abwechslung von dem Semester verschaffte mir glücklicherweise die Fußball-WM. Wie viele andere war auch ich überrascht, wie sich die deutsche Nationalelf zum dritten Platz spielte. Drei der Spiele habe ich an unterschiedlichen Public-Viewing Plätzen in Münster gesehen, die anderen vier sowie die der anderen Mannschaften in Ruhe von zu Hause. Am letzten Juni-Wochenende war ich noch einmal kurz in Berlin. Mein Bruder hatte seinen Abiball, zu dem ich natürlich gerne angereist bin. Zum einen hatte mein Bruder ein recht gutes Zeugnis vorzuweisen, zum anderen ich die Gelegenheit, seinen Schulfreunden, von denen ich einige von früher kannte, alles Gute zu wünschen. Zufällig habe ich auch Leute aus meinem Jahrgang getroffen, die so wie ich ihre Geschwister begleiteten. Nach diesem Ereignis folgte ein kurze Phase sehr hoher Temperaturen, die sich später als Sommer herausstellen sollte. In dieser heißen Zeit war ich zweimal Schwimmen, da andere sportliche Betätigungen nicht in Frage kamen. Dafür eignete sich das Wetter davor und danach hervorragend fürs Joggen, sodass ich meine Langstreckenfähigkeiten gut ausbauen konnte. Vielleicht hat aber auch mein neues Smartphone einiges dazu beigetragen, bei dem ich nun Route, Geschwindigkeitsverlauf, Entfernung und Zeit verfolgen kann.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Zurück in Münster

Meine Rückkehr nach Münster hatte ich mir eigentlich relativ unkompliziert vorgestellt. Dem war aber leider nicht so, da mich eine Reihe von Aufgaben erwarteten, die sich infolge des Umzugs ergaben. Zum einen hatte es mein Vormieter nicht so mit der Sauberkeit, sodass ich zunächst meine neue Wohnung einer Grundreinigung unterziehen musste. Gott sei Dank haben mich meine Eltern, die die ersten Tage Vorort waren, dabei tatkräftig unterstützt.

Danach mussten ein paar Dinge neu eingerichtet und konfiguriert werden. Dies betraf das Fernsehen, bei dem mein alter DVB-T Player seinen Dienst verweigerte und ein neu gekaufter nur eine begrenzte Anzahl von Programmen empfing. Ursache dafür ist wahrscheinlich die ungünstige Lage meiner Wohnung zum Sendemasten. Eine Verbindung des Players mit der Dachantenne bewirkte keine Verbesserung, dafür aber eine externe Antenne mit eingebauten Verstärker. Um alle Programme zu empfangen, muss ich sie jedoch aus dem Fenster halten.

Auch das Internet war nicht vorhanden. So habe ich in den ersten fünf Wochen viel Zeit in den Instituten und der Bibliothek verbracht, um wenigstens die wichtigsten Dinge online zu erledigen. Mein ehemaliger Anbieter hatte es leider nicht geschafft, einen Anschluss einzurichten. Daher bin ich auf den hausinternen Anbieter ausgewichen, der zwar etwas teurer ist, dafür aber alles gut und schnell hinbekommen hat.

Mit meinem neuen Smartphone, das ich zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, musste ich mich auch eingehend beschäftigen, um die vielen Funktionen zu erforschen. Zu nennen wären dort an erster Stelle das mobile Internet und das eingebaute GPS. Und ich bin längst noch nicht damit fertig. Meinen Geburtstag habe ich übrigens in einer sehr kleinen Runde in einer Münsteraner Bar gefeiert.

Von Seiten der Uni mussten erst die Kurse dieses Semesters ins Rollen gebracht werden. Die Anrechnung meiner Kurse aus Wien verlief - nebenbei bemerkt - ohne weitere Probleme. Ansonsten fanden mehrere kleinere Treffen mit Kommilitonen und Arbeitskollegen statt, bei denen Planungen für die zu realisierenden Projekte besprochen wurden. Meine Freizeit war dementsprechend dünn gesäht. Immerhin konnte ich einige der wärmeren Tage zum Joggen nutzen, obwohl insgesamt das Wetter deutlich zu kalt für die Jahreszeit war. Ganz cool war noch die Geoparty gewesen, bei der eine zeitlang zwei unserer Professoren die DJs waren und ein paar Scheiben auflegten.

Sonntag, 28. Februar 2010

Kultur pur - und Sport vorort

Nach dem schönen Winterurlaub ging es für mich zurück nach Wien, um dort meine letzten beiden Monate zu verbringen und meine letzten drei Prüfungen zu bestreiten. Verbunden damit besteht meine Hauptbeschäftigung natürlich aus Lernen und Vorbereitungen. In der vorlesungsfreien Zeit ist dies jedoch umso angenehmer, da man nebenbei noch ein paar andere Dinge erledigen kann.

So konnte ich noch einiges an Kultur aus Wien mitnehmen. Zum Beispiel habe ich mir in der Staatsoper das Ballett "Romeo und Julia" angeguckt. Mir ist dabei aufgefallen, dass es das erste Mal war, dass ich Ballett live angeschaut habe. War aber ganz gut gewesen - zumal ich mir vorher eine Zusammenfassung durchgelesen hatte, sodass ich einigermaßen wusste, was die Tänze zu bedeuten haben. An einem anderen Tag habe ich an einer Stadtführung nahe der Innenstadt teilgenommen. Anlass war der Welttag der Fremdenführer, an dem alle Führungen kostenlos waren, um so den Leuten den Beruf ein bisschen näher zu bringen. Ich hatte dabei eine ältere Dame erwischt, die zu fast jedem Haus eine kleine Geschichte erzählen konnte. So dauerten die paar hundert Meter, die wir zurücklegten, zwar nahezu zwei Stunden, trotzdem war es recht interessant zu erfahren, welche Persönlichkeiten in den Häusern gelebt haben, an denen man sonst achtlos vorbeigehen würde. Ein weiteres Highlight meiner letzten Zeit war der Besuch von Goethes "Faust I" im Burgtheater. Faust wurde von Tobias Moretti gespielt, den vielleicht einige aus "Kommissar Rex" kennen. Zusammen mit dem ebenfalls gut besetzten Mephisto und Gretchen sowie einigen tollen Effekten handelte es sich um eine sehr gelungene Vorstellung.

Nun zum sportlichen Teil meines Beitrags. Ich hatte mir nach dem Urlaub fest vorgenommen, jede Woche etwas Sportliches zu unternehmen, um wenigstens einen Teil meiner dort erworbenenen Kondition beizubehalten. Da aufgrund der winterlichen Temperaturen Sport im Freien nicht in Frage kam, bin ich zunächst auf Hallensportarten ausgewichen. In der ersten Woche war ich Schwimmen gewesen und in der Woche darauf Schlittschuhlaufen. Dieses Wochenende war es allerdings so frühlingshaft, dass ich einen Run durch den Prater wagen konnte. Passend zur Ergänzung habe ich mir abends ein paar Bewerbe der Olympischen Winterspiele in Vancouver im Fernsehen angeschaut. Sehr lustig dies aus österreichischer Sicht mitzubekommen, wo dem Skifahren dieselbe Priorität beigemessen wird wie in Deutschland dem Fußball. Auch war es oft sehr amüsant, den österreichischen Kommentatoren mit ihren Bemerkungen zu einzelnen Sportlern und Ländern zu lauschen.

Montag, 11. Januar 2010

2010 - Aufbruch in ein neues Jahrzehnt

Auch dieses Mal standen viele verschiedene Punkte auf dem Programm meiner Weihnachtsferien. Die TU Wien gönnte mir immerhin ganze drei Wochen, allerdings musste ich ziemlich viel Zeit davon für's Lernen oder zum Berichte schreiben aufwenden. Glücklicherweise wurde ich in diesem Jahr von irgendwelchen Krankheiten verschont, sodass ich fast alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte. Zudem boten die folgenden Ereignisse einen guten Ausgangspunkt, um ausgeruht in das neue Jahrzehnt zu starten:

18. Dezember: Geburtstagsfeier meines Onkels
20. Dezember: gemütliche Rollenspielrunde
24. Dezember: Weihnachten nachmittags bei meiner Tante in Biesdorf und abends bei meinen Großeltern in Köpenick
25. Dezember: 1. Weihnachtsfeiertag bei uns
26. Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag bei meinem Opa in Marzahn
29. Dezember: Computerprobleme bei meinem Opa und meiner Tante behoben
31. Dezember: kurzer Besuch meines besten Freundes, Silvester bei einer Schulfreundin gefeiert
1. Januar: "Avatar" im Kino angeschaut
2. Januar: nachmittags Geburtagsfeier meiner Oma, abends Treffen mit Freunden im Barato (nähe Samariterstraße)
7. Januar: Treffen mit Freund aus meiner Grundschulklasse im Vegas (in der Geißenweide)
9. Januar: Abflug bei stürmischen Wetter

Sonntag, 13. Dezember 2009

Ein typisch Wienerisches Wochenende

Wie viele Wege bekanntlich nach Rom führen, so führen viele Wege auch scheinbar nach Wien. So hatte ich über die Internet-Plattform "StudiVZ" erfahren, dass eine meiner Mitschülerinnen aus meiner Grundschulklasse ebenfalls hier studiert. Daher war es recht naheliegend, dass man sich - wenn man schon in der gleichen Stadt lebt - mal wiedertreffen sollte. Denn nach zehn Jahren, ohne etwas voneinander gehört zu haben, gab es bestimmt eine Menge zu erzählen. Was wäre ein nicht dafür besser geeigneterer Ort als ein Wiener Caféhaus? Und es war tatsächlich ein Original Wiener Café in einer kleinen Gasse in der Innenstadt gelegen, gut besucht, verräuchert und antiquarisch eingerichtet. Ein Kollege aus meinem Institut hatte mir es empfohlen, jedoch schien sein Geheimtipp in jedem Reiseführer Wiens verzeichnet zu sein, sodass auch viele Touristen dort landeten. Trotzdem fand kurioserweise jeder - so auch wir - einen Platz zum Sitzen. Fast vier Stunden unterhielten wir uns über die verschiedensten Dinge: die Schule und das Studium, über Wien und Berlin, was wir noch von anderen Mitschülern wissen, usw. - halt alljenes, was uns in unserem jungen Leben bewegt. Alles in allem war es ein sehr netter Nachmittag gewesen und es war schön, nach nunmehr über zwei Monaten in Wien, jemanden Vertrauten aus der Heimat wiederzusehen.

Bevor ich nächste Woche über Weihnachten nach Hause fliege, habe ich mir noch gedacht, dass ich nicht eher Wien verlassen könne, ohne etwas Kulturelles unternommen zu haben. Passend zur Weihachtszeit habe ich mich daher entschlossen, ein klassisches Konzert zu besuchen. Wie ich an einigen Plakaten in meiner Uni gesehen hatte, gab das Orchester der TU Wien ein Jubiläumskonzert anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens. Da ich als ein nicht gerade Klassik-Experte den Unterschied zwischen professionellen und fast professionellen Musikern sowieso nicht heraushören kann, stellte dies deshalb genau das Richtige für mich dar. Um mein Studentenbudget nicht allzu sehr strapazieren zu wollen, habe ich mir eine nur 4€ teure Stehplatzkarte gekauft. So schlimm, wie es sich vielleicht anhören mag, war es gar nicht, da man sich die ganze Zeit über an einem Geländer anlehnen konnte. Sicht und Akustik waren ebenfalls in Ordnung gewesen. Das Konzert fand im Großen Saal des Musikvereins statt, welcher sich in der Nähe vom Karlsplatz befindet. Bis auf einige ganz wenige Ausnahmen, waren alle Plätze besetzt gewesen. Nach einer sehr schönen Eröffnung wurde ein eigens komponiertes Stück von einem Absolventen der TU Wien uraufgeührt. Danach schloss sich Beethovens bekannte 9. Symphonie mit Schillers "Ode an die Freude" an. Diese wurde von einem Zusammenschluss mehrerer Chöre vorgetragen und hörte sich dementsprechend beeindruckend an. Wie ich den nachfolgenden Gesprächen entnommen habe, schien auch das Orchester sehr gut gespielt zu haben.

Somit hätte dieses Wochenende für mich nicht typisch Wienerischer verlaufen können.

Montag, 23. November 2009

Projektmanagement, Prüfungen, 2012 und Christkindlmarkt

Um an die Struktur meines vorigen Posts anzuknüpfen und diesen quantitativ zu erweitern, kommen hier die vier erwähnenswertesten Vorkommnisse der letzten beiden Wochen in je vier Sätzen:

Am 6. und 7. November (Freitag und Samstag) hatte ich den ganzen Tag einen Blockkurs in Projektmanagement, sodass leider nicht viel von diesem Wochenende übrig blieb. Nichtsdestotrotz war der Kurs inhaltlich interessant und von den beiden Dozenten gut vorgetragen. Es war zwar ziemlich anstrengend, sich die ganze Zeit über zu konzentrieren (und zudem Österreichisch anzuhören), trotzdem denke ich, dass die ein oder andere vermitteltete Arbeitsmethode mir in Zukunft recht hilfreich sein wird. Damit man nicht gleich alles wieder vergisst, musste ich schon in der vergangenen Woche eine Klausur dazu ablegen.

Heute war dann die nächste Prüfung am Start, und zwar bestand diese aus einem sogenannten Abgabegespräch zu einer Reihe selbst geschriebener Programmen in Informatik. Obwohl dies meine erste mündliche Prüfung an der Uni war, ist sie ganz gut verlaufen. Es lag vielleicht daran, dass der Prüfer glücklicherweise nicht so streng war (meine Programme waren aber auch nicht schlecht ;). Aufgrund der gründlichen Vorbereitung hierfür fiel das vorangegangene Wochenende eher mau aus und außer ein paar Besorgungen und einem kleinen Spaziergang in der Umgebung war nicht viel drin.

Voriges Wochenende war da schon mehr los. Am Samstag hatte ich mich spontan entschieden ins Kino zu gehen und mir den vielversprechendsten Film anzugucken, der derzeit läuft: das Weltuntergangsdrama 2012. Die große Leinwand des Saals als auch die neue digitale Filmtechnik ließen die Effekte dabei gut rüberkommen. Inhaltlich brauche ich, glaube ich, nicht viel zu berichten, jedenfalls war der Film - auch Dank der ein oder anderen witzigen Stelle - durchaus sehenswert.

Am Sonntag, den 15. November, war ich - so früh wie noch nie in einem Jahr - auf einem Weihnachtsmarkt. Auf dem Wiener Rathausplatz hatte der diesjährige Christkindlmarkt bereits seine Pforten geöffnet und lockte mit vielen, leckeren Düften die Besucher an. Im Vergleich zu Deutschland kamen mir die angebotenen Gegenstände in nahezu jedem Stand sehr schön arrangiert und beleuchtet vor. Hier ein schönes Foto des Ganzen:


Montag, 2. November 2009

Nationalfeiertag, Studentenproteste und Halloween

Hier jeweils drei Sätze zu den drei Main-Events der letzten Woche:

Am 26. Oktober war der österreichische Nationalfeiertag. Neben zahlreichen Traditionen wie Kranzniederlegungen präsentiert ebenso das österreichische Bundesheer auf dem Heldenplatz vor der Hofburg verschiedene Fahrzeuge, Einsatzgeräte und Arbeitsroutinen. Die hab ich mir - als einer unter vielen, neugierigen Besuchern - mal angeschaut.


Am Mittwochabend des 28. Oktobers fanden die österreichischen Studentenproteste ihren Höhepunkt. Über 10.000 Studenten demonstrierten in Wien gegen Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen an österreichischen Universitäten. Da mich diese Angelegenheiten nicht direkt betreffen, hab ich mich dezent zurückgehalten und die Aufmärsche aus sicherer Entfernung von zu Hause über das Internet verfolgt.

Share photos on twitter with Twitpic

Am Samstag war dann Halloween. Gemeinsam mit meinem englischen Zimmernachbarn bin ich auf eine Feier gegangen, die von Kommilitonen seiner Seminargruppe veranstaltet wurde. Es gab leckeres Essen - einen großen Truthahn und ein schauriges Dessert - und gute Unterhaltung.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Die letzte Woche

In den vergangenen Woche ist zwar nicht so viel passiert wie in den ersten drei Tagen, trotzdem sollte sie nicht vegessen werden.

Freitag, 2. Oktober:
zur Erasmus Welcome Party in der TU gegangen, danach im Clubschiff am Donaukanal weitergefeiert

Samstag, 3. Oktober:
Spaziergang über das Messe-Gelände und durch Prater

Sonntag, 4. Oktober:
Spaziergang auf der Donauinsel und am Stadion vorbei

Montag, 5. Oktober:
Vorlesungsbeginn - erstes Seminar gehabt

Dienstag, 6. Oktober:
Büro des Reinigungspersonals im Wohnheim aufgesucht, dort Inventarliste abgegeben und Waschkarte besorgt

Mittwoch, 7. Oktober:
vormittags Shopping in der Mariahilferstraße,
abends geführte Erasmus Citytour mitgemacht

Donnerstag, 8. Oktober:
Erasmus-Videoabend: "L'auberge espagnole" und "Wiedersehen in St. Petersburg" geguckt

Freitag, 9. Oktober:
österr. Studenten-Bankkonto angelegt,
im Wohnheim Waschmaschinen und Trockner ausprobiert

Samstag, 10. Oktober:
Spaziergang in ehemaliger Wohngegend meines Vaters,
abends Oktoberfest-Party im Wohnheim

Sonntag, 11. Oktober:
Spaziergang im Augarten

Freitag, 28. August 2009

¡Hola!

Nach einem längerem Zeitraum ohne neuen Beiträge kommt nun endlich ein druckfrischer Post zu meinem diesjährigen Sommerurlaub:

La Palma

Diesmal ging's mit meiner Family auf die kanarische Insel "La Palma". Diese befindet sich im Atlantischen Ozean und ist vulkanischen Ursprungs. Der geografischen Lage nach würde man die Kanaren eher Afrika zuordnen, da sie aber zu Spanien gehören, waren wir so gesehen noch in Europa.

Trotz dieser Einordnung ließ sich das Klima nicht beirren: fast jeden Tag war es sonnig und warm. Hierzu sei angemerkt, dass wir uns meist auf dem südwestlichen Teil der Insel aufhielten. Im nordöstlichen Teil hingegen stauten sich öfters Wolken an den Gebirgskämmen, die durch die Passatwinde dort gegen gedrückt wurden.

Für die Vegetation auf dieser Seite ist das jedoch von Vorteil, da durch die höhere Luftfeuchtigkeit mehr Wasser zur Verfügung steht. Daher konnten sich hier tropenähnliche Pflanzen und Bäume ausbilden, wohingegen der westlichen Part fast ausschließlich von der kanarischen Kiefer geprägt ist. In vielen Gebieten La Palmas wurden Bananenplantagen angelegt, die aufgrund der klimatischen Bedingungen relativ schnell wachsen.

Ein Faktor ist dabei die hohe Intensität der Sonneneinstrahlung, die wir schon kurz nach unserer Ankunft spürten. Mit genügend Sonnencreme oder im Schatten ließ es sich aber aushalten. Eine Abkühlung bot das Meer, in dem wir oft badeten. Der Sand von den Stränden La Palmas ist übrigens schwarz.

Wenn wir uns mal dort nicht entspannten, waren wir auf einer unseren fünf sehr schönen Wanderungen. Die erste war eine geführte und ging mitten in die Caldera - einem großen, erodierten Vulkankessel. Die zweite verlief in über 2000m Höhe am Kraterrand entlang; die dritte führte an mehreren kleineren Vulkanen im Süden vorbei. Bei den beiden letztgenannenten Touren hatte man einen hervorragenden Ausblick auf den umliegenden Ozean und einige Nachbarinseln. Beim vierten Ausflug waren wir im sogenannten Märchenwald, der aus urwaldlichen Bäumen und Farnen besteht. Zum Abschluss stiegen wir noch auf einen Berg im Zentrum der Insel, von dem sich ein herrliches Panorama bot.

Ein weiteres schönes Erlebnis war eine Bootstour entlang der Küste. Dort ging es in eine ehemalige Piratenhöhle, in der auch die Szene aus dem sechsten Harry Potter Film hätte spielen können. Nachdem wir sie wieder unbeschadet verlassen haben, folgte danach der Ritt auf einer Gummiboot-Banane, die hinter einem Schnellboot her gezogen wurde. Abschließend sahen wir noch einige Delfine, die munter das Schiff begleiteten.

An einem anderen Tag waren wir auf einer Bustour im Norden der Insel unterwegs. An mehreren Stationen machten wir Halt für kurze Aussichten oder kleinere Spaziergänge. Zum Mittagessen gab es traditionelle kanarische Küche: eine Getreidesuppe als Vorspeise, Ziege als Hauptgericht und eine leckere Süßspeise als Dessert. Aber auch ansonsten haben wir in verschiedenen Restaurants immer gut gegessen.

Das aus technischer Hinsicht wohl interessanteste Highlight unseres Urlaubs war der Besuch der beiden Spiegelteleskope und des größten Spiegel-Observatoriums der Welt. Auf einer Führung erklärten uns dort Wissenschaftler - teils auf Deutsch, teils auf Spanisch - deren Funktionsweise. Aufgrund der geringen Bewölkung, Luftverschmutzung und Beleuchtung eignet sich der Standort gut, um Sterne zu beobachten. Die Millionen Lichtpunkte am Nachthimmel waren auch für uns als Laien sehr faszinierend.

So, nun ist es in meinem Text dunkel geworden, d.h. es wird höchste Zeit Schluss zu machen. Der Post ist länger geworden, als ich dachte, aber daran sieht man, wie viel es auf der Insel zu entdecken gibt. Kann jedem empfehlen mal einen Urlaub auf La Palma zu verbringen!

Freitag, 24. Juli 2009

Ein Nachtrag zum 4. Semester

Um mein viertes Semester nicht vollständig zu vergessen, kommt hier ein Nachtrag mit den wichtigsten Ereignissen während dieser Zeit:

Das Semester ging relativ schnell in die Vollen, was bei fünf zu absolvierenden Kursen und zusätzlicher Arbeit am Institut nicht allzu verwunderlich ist. Am 1.Mai-Wochenende standen zudem Exkursionen in den Teutoburger Wald, den Süden und den Norden von Münster an. Dort untersuchten wir an ausgewählten Standorten die Bodenbeschaffenheit, die Pflanzenwelt und einige Tierarten. Im Anschluss daran musste in Gruppenarbeit ein Protokoll verfasst werden, welches die aus der Exkursion gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse zusammenfasste. Aufgrund der Fülle an Informationen gestaltete sich dies langwieriger als erwartet und zog sich fast bis in die Klausurlernphase.

Dieses Mal galt es drei Klausuren zu bestreiten, die glücklicherweise gut verteilt lagen. Zwischendurch ging es auf eine weitere interessante Exkursion, und zwar nach Gelsenkirchen. Hier setzten wir uns mit dem Strukturwandel des Ruhrgebiets auseinander und ich hielt dort einen Vortrag über die Multifunktionsarena auf Schalke. Für denselben Kurs musste ich nach Ende der Klausurphase noch eine kleine Hausarbeit über Gentrification verfassen. Danach war nur noch eine abschließende Programmieraufgabe fertig zu stellen und schon war ich bereit für den darauffolgenden Urlaub. Während des Semesters habe einen Teil meiner Motivation jeden Freitagnachmittag in einem Thai-Bo-Kurs zurückgewinnen können. Wer mit Thai-Bo nicht so vertraut sein sollte, findet auf YouTube genügend Anschauungsmaterial dazu, z.B. hier. Nicht vergessen zu werden sollte auch nicht der bürokratische Aufwand für mein kommendes Auslandsstudium, für das ich unzählige Formulare ausfüllen und Bescheide einreichen musste.

Glücklicherweise war neben der Arbeit noch ein wenig Zeit für freizeitliche Aktivitäten. So war ich während meines Semesters ganze sechs Mal im Kino. Der herausragendste Film war dabei eindeutig Star Trek 11. Des Weiteren habe ich mich mit Leuten meiner Skigruppe aus meinem diesjährigen Winterurlaub getroffen. Noch mit Erinnerungen an unsere dortigen Après-Ski-Feiern haben wir diesmal die Münsteraner Clubszene aufgemischt. An einem anderen Abend war ich auf einer sehr netten Geburtstagsfeier eingeladen, wo sich die Gelegenheit ergab, wieder einmal Tischtennis zu spielen. Für einen einwöchigen Abstecher Anfang Juni nach Berlin hat es ebenfalls gereicht. Dort standen die üblichen Treffen mit Verwandten und Freunden an. Einzig besonderes Highlight war der Besuch der Landesgartenschau in Oranienburg.

Dienstag, 14. April 2009

Der Rest meiner Semesterferien

Die letzten Wochen meiner Semesterferien waren wieder einmal keine Ferien im eigentlichen Sinne, sondern sehr stark von der Vorbereitung auf die letzte Klausur meines dritten Semesters geprägt. Für diese musste man einerseits sehr viele Fakten aus der Vorlesung auswendig kennen, andererseits noch zusätzlich jede Menge an Begleitliteratur lesen. Der ganze Aufwand hat sich jedoch glücklicherweise gelohnt und ich hab mit einem sehr guten Ergebnis bestanden.

Vielleicht lässt sich dies auch auf die schöne Atmosphäre in Berlin zurückführen, wo ich fast den gesamten März verbracht habe. Abseits vom Lernen standen hier ein paar Ereignisse zur Ablenkung an wie die Geburtstage meiner Mutter und einer Schulfreundin. Darüber hinaus habe ich mich noch mit meinen Großeltern und einigen anderen Schulfreunden getroffen. Zudem haben mir meine vielen kleinen Spaziergänge durch Marzahn immer wieder geholfen, einen klaren Kopf zu bekommen.

Auch die Erholungszeit nach der Klausur war sehr schön gewesen, da mich meine Eltern und mein Bruder in Münster über die Osterfeiertage besucht haben. Wir haben zwei lange Radtouren durch das Münsterland unternommen und wir waren im Teutoburger Wald - auf den Spuren von Arminius - wandern. Am letzten Tag waren wir im Rock&Pop Museum in Gronau, einer Stadt an der holländische Grenze.

Heute hat mein neues Semester angefangen. Hoffe mal, dass es nicht ganz so stressig wird wie das letzte.

Sonntag, 4. Januar 2009

Drivin‘ home for Christmas

Meine diesjährigen Weihnachtsferien in Berlin sind nicht so suboptimal verlaufen, wie ich die ganze Zeit über gedacht habe, sondern waren im Nachhinein doch ganz ok gewesen. Hier eine kleine Chronologie der wichtigsten Ereignisse:

20. Dezember: Ankunft, Geburtstagsfeier meines Onkels
21. - 23. Dezember: mit fiebriger Erkältung im Bett gelegen
24. - 28. Dezember: von Krankheit langsam wieder erholt
24. Dezember: nachmittags Kaffee und Kuchen mit Großeltern, abends Bescherung über Webcam
25. - 28. Dezember: Internetausfall
26. Dezember: Weihnachtsessen bei Großeltern
30. Dezember: Rollenspielrunde, die aufgrund des Fehlens mehrerer Mitspieler nicht zustande kam, Improvisation mit anderen Spielen
31. Dezember: Treffen mit deutschen Volunteers, die ich in England kennengelernt hatte, geplatzt, stattdessen im Sony Center am Potsdamer Platz ins Kino gegangen, danach bei Großeltern ins neue Jahr gerutscht
1. Januar: 80. Geburtstag meiner Oma
2. Januar: mit Freunden in einem Studentenclub gefeiert
4. Januar: Rückfahrt

Die zeitlichen Freiräume habe ich größtenteils mit Uni-Kram, kleineren Spaziergängen bei eisigen Temperaturen und Filme anschauen gefüllt. An dieser Stelle noch:

Allen treuen Lesern meines Blogs ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009!