Posts mit dem Label Cinema werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Cinema werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 6. Januar 2012

Weihnachtsurlaub in Berlin

22. Dezember: Ankunft in Berlin

23. Dezember: vorweihnachtliche Besorgungen (z.B. Currywurst von Konnopke abholen), abends Kino

24. Dezember: mittags Tante, Onkel und Cousinen Geschenke vorbeigebracht, nachmittags mit Eltern Weihnachten zu Hause gefeiert

25. Dezember: mittags Entenbraten, nachmittags Kaffeetrinken mit Großtante und Cousine meiner Mutter

26. Dezember: mittags Gans im Restaurant "Bechsteins" in Erkner gegessen, nachmittags Kaffeetrinken bei Großeltern

27. Dezember: Carcassonne- und Black Stories-Spielerunde

28. Dezember: vormittags Opa zu Besuch, nachmittags kleinere Besorgungen im Eastgate

29. Dezember: Shopping in den Schönhauser Allee Arcaden

30. Dezember: Shopping in Eiche

31. Dezember: Silvester zusammen mit Großeltern und Onkel und Tante gefeiert

1. Januar: Geburtstagsfeier meiner Oma

2. Januar: in der Stadt mit ehemaligem Mitbewohner vom Freiwilligendienst getroffen

3. Januar: Schulfreundin besucht

4. Januar: Opa besucht

5. Januar: kleinere Erledigungen am Springpfuhl (z.B. bei der Sparkasse)

6. Januar: Rückflug nach Zürich

Mittwoch, 30. November 2011

Nebliger November

Der November bot alles an Nebel, was man sich so vorstellen konnte: Hochnebel, Tiefnebel, dichten Nebel, dünnen Nebel, hellgrauen Nebel, dunkelgrauen Nebel. Nur vereinzelt schaffte es die Sonne, ein paar aufmunternde Strahlen der Erde entgegen zu schicken. Bis auf den letzten Tag fiel auch im ganzen Monat kein Tröpfchen Regen.



Um der Tristesse des trüben Wetters für ein paar Momente zu entfliehen, half Bewegung. So war ich Schwimmen, Eislaufen und einmal sogar Joggen. Allerdings war es da schon ziemlich kalt, vor allem an den Händen. Dieser Umstand wurde jedoch von einem wunderschönen Ausblick auf ein im Sonnenuntergang und Nebel versinkendes Zürich entschädigt. Als sich an einem Wochenende eine Sonnenlücke auftat, spazierte ich ein bisschen in Wollishofen, einem im Südwesten gelegenen Stadtteil Zürichs, herum.

An einem anderen Wochenende besichtigte ich das Museum Rietberg. Hier gab es Kunstschätze zu den verschiedenen Weltreligionen zu sehen. Eine Sonderausstellung zum Thema "Mystik" . Um die vielen Eindrücke zu verarbeiten, half ein kleiner Rundgang durch den schönen, angrenzenden Park. Als kleine Anekdote sei erwähnt, dass Richard Wagner in der Villa, die später zu dem Museum umfunktioniert wurde, seine berühmte Oper "Tristan und Isolde" geschrieben hat. Über diese musste ich in der Schule mal einen Vortrag halten. Ein bisschen weiter in meine Kindheit wurde ich versetzt, als ich mir im Kino den Film "Tom Sawyer" anschaute. Aus dem Buch hatte mir und meinem Bruder früher immer mein Opa vorgelesen.

Am Institut kam es ebenfalls zu einigen Gelegenheiten, den grauen Arbeitsalltag ein wenig bunter zu gestalten. So durfte ich an einer Exkursion zu ESRI teilnehmen - einer großen Firma für Geoinformationssoftware, die eine Niederlassung in Zürich hat. Lustigerweise hörte ich in derselben Woche noch einen Vortrag des Hauptkonkurrenten - Quantum GIS - gehalten von Tim Sutton, einem der Chefentwickler. An einem Abend verabschiedeten wir in der Pizzeria Molino in lustiger Runde unsere Doktorandin, die einen Monat bei uns arbeitete. Gegen Ende des Monats nahm mich mein Projektleiter noch zu einem Treffen mit Geologen mit, um sie über den aktuellen Stand des Projekts zu informieren.


Am letzten Wochenende kam es dann zu einer Begegnung der besonderen Art. Eine meiner ehemaligen englischen Arbeitskolleginnen hatte mir geschrieben, dass ihre Patentochter für ein paar Monate nach Zürich kommen wird. Nach einigen Nachrichtenwechseln auf Facebook verabredeten wir uns schließlich zu einem ersten Treffen. Da sie erst vor zwei Wochen in der Schweiz angekommen war, spazierte ich mit ihr auf den Zürichberg, damit sie einen guten Überblick von Zürich erhalten konnte. Im Anschluss daran haben wir - wie in England typisch - noch einen 5 Uhr Tee bei mir getrunken.

Sonntag, 28. August 2011

Die ersten zwei Wochen in Zürich

Für mein drittes Semester in meinem Masterstudium ist ein sechsmonatiges Praktikum vorgesehen. Laut Studienordnung können wir dieses an einer beliebigen Universität oder einem beliebigen Unternehmen absolvieren. Seit längerem habe ich mit dem Gedanken gespielt, die Gelegenheit für ein Auslandssemester in der Schweiz zu nutzen. Zum einen bin ich großer Fan der Berge und zum anderen ist die Schweiz für mich eine Art Mutterland der Geoinformatik.

Wie es der Zufall wollte, kam im Februar diesen Jahres eine E-Mail mit einer Stellenausschreibung von der ETH über unseren Institutsverteiler. Diese war zwar für erfahrene Softwareentwickler gedacht - wie ich nachher erfuhr, aber einen Praktikanten konnten sie auch noch gebrauchen. So bin ich also in Zürich gelandet. Die Wohnungssuche gestaltete sich im Endeffekt relativ unkompliziert, da ich einen Platz in einem Studentenwohnheim ergattern konnte. Dem voraus gingen aber mehrere Bewerbungen, die ich aufgrund der frühen Zusage wohl zu einem günstigen Zeitpunkt abschickt habe.

Bevor es aber mit dem Praktikum losging, habe ich erstmal Urlaub in Zürich gemacht. Dies kann ich nur jedem empfehlen, der ähnliches vorhat. So kann man einerseits die Gegend kennenlernen und andererseits organisatorische Dinge erledigen (wie die Wohnung anzumelden oder ein Bankkonto zu eröffnen). In der folgenden Auflistung, die meine ersten zwei erlebnisreichen Wochen in Zürich repräsentieren soll, habe ich mich jedoch nur auf ersteres beschränkt. Man kann sagen, dass ich jeden Tag etwas anderes unternommen habe:

Freitag, 12. August:
- Spaziergang durch Innenstadt zum Zürichsee

Samstag, 13. August:
- Wanderung auf den Käferberg (562m)
- Streetparade

Sonntag, 14. August:
- Landesmuseum Zürich besucht
- im Limmat geschwommen

Montag, 15. August:
- "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 2" im Kino geguckt

Dienstag, 16. August:
- Wanderung auf den Zürichberg (676m)
- Kunsthaus Zürich besucht

Mittwoch, 17. August:
- Radtour um den Zürichsee (75km)

Donnerstag, 18. August:
- am Zürichhorn gelegen und gebadet

Freitag, 19. August:
- Wanderung auf den Adlisberg (701m)

Samstag, 20. August:
- Spaziergang zum Irchelpark

Sonntag, 21. August:
- mit dem Rad zur ETH-Hönggerberg gefahren

Montag, 22. August:
- Stadtrundgang mit meinem Bruder, der eine Woche zu Besuch kam

Dienstag, 23. August:
- Wanderung auf den Uetliberg (869m) und entlang des Planetenwegs

Mittwoch, 24. August:
- Zoologisch-Paläontologisches Museum besucht

Donnerstag, 25. August:
- Fahrradtour zum Zuger See (80km)

Freitag, 26. August:
- am Arboretum gelegen und gebadet
- Botanischen Garten besucht

Samstag, 27. August:
- Ausflug nach Winterthur

Sonntag, 28. August:
- Fahrradtour zum Greifensee (35km)

Da mein Vater mir seinen Fotoapparat ausgeliehen hat, gibt es endlich wieder ein paar Fotos zu sehen:

Montag, 8. August 2011

Das 8. Semester

Im Gegensatz zum vorangegangen, eher theorielastigen Semester, war mein achtes Semester mehr praktischer Natur. Ich hatte zwei Studienprojekte am Start, drei Seminare, eine Vorlesung sowie eine Vorlesungsreihe. Zudem war ich Tutor im Kurs Referenzsysteme, den ich im Vorjahr besucht hatte. Alles zusammen füllte meine Woche gut aus. Sehr angenehm war dabei der Umstand, dass ich meistens bis 9 Uhr (aus)schlafen konnte, da die frühesten Kurse erst um 10 Uhr begannen.

Während des Semesters war abseits der Uni natürlich auch einiges los. So fanden sich gleich am Montag in der zweiten Woche alle Masterstudenten zum Grillen am Aasee ein. Meinen Geburtstag feierte ich am Samstag in derselben Woche im kleinen Rahmen in meiner Wohnung. Am Tag darauf besann ich mich, meine Laufschuhe wieder aus dem Schrank zu holen und mit dem Joggen zu beginnen. Dies machte ich mir daraufhin zu meiner wöchentlichen Gewohnheit und konnte mich so von anfänglichen 4 km auf bis zu 9,6 km steigern. Das Wetter war diesen Frühling und Frühsommer für Münsteraner Verhältnisse ausgesprochen gut, was diese sportliche Aktivität zusätzlich förderte. Auch mit dem Fahrrad konnte ich einige schöne Touren in der Umgebung Münsters unternehmen. Gerne hätte ich dabei das ein oder andere Motiv aufgenommen, doch durch den Verlust meines Smartphones im Winterurlaub war dies mir leider nicht vergönnt gewesen.

Über die vier Osterfeiertage fuhr ich zu meiner Familie nach Berlin. Auf der Hinfahrt habe ich mich mit meinem Bruder getroffen. Der Zug, den wir nahmen, hatte am Ende aufgrund von Bauarbeiten und eines "Personenschadens" sage und schreibe drei Stunden Verspätung. Nichtsdestotrotz traf ich mich am gleichen Abend mit drei Schulfreunden aus meinem ehemaligen Mathe-LK und wir ließen die Nacht gemütlich in einer Bar und einem Klub am Hackischen Markt ausklingen. Meinen Bruder hatte es leider nicht ganz so gut erwischt und musste die Feiertage krank im Bett verbringen. Da Ostern ziemlich spät in diesem Jahr lag, ergab sich endlich wieder die Gelegenheit, einen Geburtstag innerhalb der Familie mitzufeiern, und zwar den der Cousine meiner Mutter. Hier fand sich die gesamte nähere Verwandtschaft zusammen, sodass ich einige lang nicht mehr gesehene Gesichter wiedersah und die neuesten Neuigkeiten erfuhr. Meinen Osteraufenhalt rundete ich mit meiner Mutter in den "Gärten der Welt" ab, welche seit meinem letzten Besuch den ein oder anderen Garten hinzubekommen hatten.

Zu Himmelfahrt war es dann umgekehrt: Meine Eltern kamen zu Besuch nach Nordrhein-Westfalen.
Zuerst schauten sie gemeinsam mit meinem Bruder die Loreley am Rhein an. Einen Tag später trafen wir uns alle in Dortmund, wo wir uns ein Mietauto mieteten. Mit dem machten wir uns auf ins sagenumwobene Sauerland. Sagenumwoben deshalb, da schon in meiner Humangeografie-Vorlesung im dritten Semester immer ein leichtes Raunen durch den Saal ging, als der Professor das Sauerland erwähnte. Scheinbar sehen es hier viele Leute als eine Art grünes Paradies - im Gegensatz zum grauen Pott. Die Landschaft ist zwar recht nett anzuschauen, so mein persönlicher Eindruck, allerdings konnte ich mit den dortigen Erhebungen nicht so richtig identifizieren. Für Hügel (wie in England) sind sie zu groß und für Berge (wie in den Alpen) sind sie zu klein. Auf der Autobahnfahrt dorthin kamen sie mir zudem ziemlich gestaucht vor. Trotz alledem war der Aufenthalt, wenn auch nur kurz, eine willkommene Abwechslung zum Studienalltag. Am Nachmittag spazierten wir auf die Nordhelle, abends liefen wir entlang des angestauten Biggesees. Am nächsten Tag wanderten wir auf die Hohe Bracht. Die Nacht verbrachten wir in einer Hotelpension in Attendorn.

In den Pfingstferien war ich wiederum in Berlin. Mein Bruder hatte, obwohl er im selben Bundesland wie ich studiert, komischerweise keine Ferien. Daher musste ich mich wohl oder übel alleine auf den Weg machen. Im Zug (der diesmal sogar überpünktlich ankam) stand noch nicht wirklich fest, was ich in der mir zur Verfügung stehenden Zeit machen werde. Bald jedoch musste ich feststellen, dass dies die ereignisreichsten Pfingstferien meines Studiums werden sollten. Angefangen hat es mit einem Bowlingabend mit meinem besten Schulfreund und dessen Freundin in der Nähe vom Nollendorfplatz. Am Tag darauf waren meine Eltern und ich mit einer Arbeitskollegin meiner Mutter und deren Mann in Bernau Spargel essen. Zur besseren Verdauung spazierten wir noch an der Stadtmauer entlang, landeten aber letztendlich an unserer Ausgangsposition in einem Café. Die aufgenommenen Kalorien strampelten wir uns am nächsten Tag auf einer 40 km langen Radtour ab. Wir sind in die Stadt hinein bis zur Warschauer Straße gefahren, danach durch den Treptower Park und entlang des Teltowkanals bis nach Adlershof und von dort aus wieder zurück. Am Montag fand dann die fast schon zum Standardrepertoire meiner Ferien gehörende Rollenspielrunde statt. Allerdings gehörte sie mit vier Mitspielern eher zu einer der kleineren. Dienstag musste ich mich verstärkt mit Unikram auseinandersetzen, da auf diesen Tag die Deadline für einen vorläufigen Bericht fiel. Am Mittwochabend war ich kurz mit meinem Vater bei meinem Opa zu Besuch. Donnerstag war ich wiederum mit meinen anderen Großeltern verabredet. Wir waren zuerst in Neu Helgoland essen und haben danach eine kleine Schiffsrundfahrt über den Müggelsee unternommen. Am Freitagabend habe mich mit einem guten Schulfreund getroffen, den es arbeitsbedingt nach München verschlug. Da ich in Sachen Umzug in eine andere Stadt schon einige Erfahrungen gesammelt hatte, konnte ich ihm den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben. Samstag wären noch zwei weitere Treffen möglich gewesen. Ich habe mich jedoch dafür entschieden, vor meiner Rückreise noch ein wenig Energie zu tanken. So habe ich den Tag in Ruhe zu Hause verbracht.

Das war auch gut so, denn die finalen vier Wochen des Semesters standen bevor. In diesen musste soviele Präsentationen halten wie noch nie, und zwar gleich fünf an der Zahl. Dafür war nur eine Klausur fällig, die wahrscheinlich auch letzte meines Studiums. Des Weiteren musste ich noch zwei je fünfseitige Abschlussberichte verfassen sowie zwei Studienprojekte inklusive Dokumentation fertigstellen. Letzteres geschah allerdings in der dreiwöchigen "Nachstudienzeit" des Semesters. Nebenbei hatte ich es gewagt, zum ersten Mal Blut zu spenden. Ich war natürlich vorher ein wenig aufgeregt. Da ich mich aber im Vorfeld umfassend informiert habe und das Praxisteam sehr routiniert zu Werke ging, lief alles reibungslos ab. Ich hoffe, dass ich so einem Menschen helfen konnte und denke, dass ich zu gegebener Zeit wieder gehen werde.

An den letzten Wochenenden standen dann diverse Abschiedsfeiern an. Die erste war von einer Geografiestudentin, die es nach Dänemark zog, und drei ihrer Mitbewohnerinnen organisiert. Wie Mädchen nun mal sind, verließ keiner der vielen Gäste die Feier durstig oder gar hungrig. Mit meinem Informatik-Übungspartner aus dem ersten Semester war ich noch einmal abschließend joggen und anschließend in einem Münsteraner Club namens "Cuba Nova" das Tanzbein schwingen. Ich selbst habe meine Abschiedsfeier im BARzillus gefeiert. Ich muss sagen, dass es einer der nettesten Abend war, die ich in Münster verbracht habe. Den fünf Anwesenden sei dafür herzlich gedankt. Am folgenden Tag hieß es dann Koffer packen - allerdings sehr gemütlich, sodass am Nachmittag noch ein Kinobesuch drin war. Während des Semesters hatte ich es nur ein einziges Mal ins Kino geschafft. Meine Eltern kamen am nächsten Tag mit dem Auto, welches wir nun nach und nach randvoll beluden. Mein Bruder war auch kurzzeitig da und nahm ein paar Sachen für sich mit. Wie auch schon vor zwei Jahren hieß es nun Münster Lebewohl zu sagen. Bei meiner Abfahrt hatte ich allerdings das Gefühl, dass es wohl nicht das letzte Mal gewesen war.

Sonntag, 3. April 2011

Schwarz-gelbe Semesterferien

Nach dem anstrengenden siebten Semester war auch in den sich anschließenden Semesterferien von Erholung zunächst keine Spur. Es waren für zwei Kurse noch längere Abschlussarbeiten zu verfassen sowie eine Klausur und eine mündliche Prüfung zu bestreiten. Das bedeutete für die ersten drei Ferienwochen etwa mit dreiviertel der Arbeitsleistung wie während eines Semsters weiterzuarbeiten. Immerhin konnte ich das verbleibende Viertel nutzen, um einmal ins Kino, Schwimmen und Eislaufen zu gehen. An einem Nachmittag gab ich zudem einem Freund ein wenig Mathenachhilfe.

Ein ganz besonderes Highlight während dieser ersten Zeit war live bei einem Bundesligaspiel meines Lieblingsvereins, Borussia Dortmund, dabei zu sein. Schon seit meiner Schulzeit bin ich ein Fan der Schwarz-Gelben und habe ihnen in guten wie auch schlechten Zeiten die Daumen gedrückt. Aus den frühen Jahren resultiert auch ein Dortmund-Schal und eine Mütze (beides Geburtstagsgeschenke meiner Tante), die bei dem Spiel erstmalig aktiv zum Einsatz kamen. Sowieso war es das erste Spiel überhaupt, in dem ich in einem Stadion war. Dabei begleitet hat mich mein Bruder, ebenso ein Dortmund-Fan wie ich. Als gegnerisches Team war der 1. FC St. Pauli zu Gast. Bis auf eine Szene ging aber keine Gefahr von ihnen aus, sodass Dortmund das Spiel kontrollieren und einen klaren 2:0 Sieg erspielen konnte. Da die Tore in unterschiedlichen Halbzeiten fielen, konnten wir, in der Nordtribüne sitzend, eines direkt vor unseren Augen erleben. Die Stimmung war dementsprechend gut und es machte umso mehr Spaß, den noch verrückteren Fans auf der Südtribüne zuzuschauen. Nach Abpfiff des Spiels haben wir den Tag gemütlich in einer Pizzeria ausklingen lassen.

Weiter ging es in der vierten Woche mit einem Blockkurs über mobile Geodatenerfassung, in dem wir mit GPS-Geräten ausgestattet ausgewählte Objekte in Münster kartiert haben. Danach schloss sich mein Winterurlaub und eine Woche Aufenthalt in Berlin an. Bei letzterem gab es jede Menge an kleineren Dingen zu erledigen - wie die üblichen Kontrolluntersuchungen bei Ärzten, sodass sich nichts weiter Aufregedendes ereignet hat. Immerhin waren meine beiden Großeltern zu Besuch und ich habe meiner Mutter ihren Geburtstagwunsch erfüllt, mit ihr Shoppen zu gehen.

Zurück in Münster stand auch gleich der nächste Blockkurs vor der Tür. Diesmal ging es um die Verarbeitung, Speicherung und Darstellung von geographischen Daten. Am anschließenden Wochenende war Frühlingsputz angesagt, bei dem ich mein Fahrrad und Fenster vom Schmutz befreite, der sich über den Winter angesammelt hatte. Die letzte Woche wurde fast ausschließlich von der Vorbereitung eines Studienprojekts ausgefüllt. Über die gesamten acht Wochen der Ferien hin war das Wetter meist erstaunlicherweise gut. So konnte ich am letzten Wochenende vor Semesterbeginn noch eine 30km lange "Rund um Münster Tour" mit dem Fahrrad unternehmen.

Freitag, 1. Oktober 2010

Semesterferien (Part II) – Berlin

Nach abgeschlossener Bachelorarbeit verblieben mir noch fünf weitere Ferienwochen. Eigentlich hatte ich für diese Zeit ein kleines Praktikum vorgesehen. Dieses hat sich jedoch aufgrund von zeitlichen Regelungen des Unternehmens nicht ergeben. Im Nachhinein betrachtet war dies vielleicht auch besser, sodass ich mir eine Erholungspause zwischen Bachelor- und Masterstudium gönnen konnte. Also fuhr ich einen Tag nach Abgabe der Bachelorarbeit zu meinen Eltern nach Berlin.


Es sollte sich herausstellen, dass die Highlights gleich zu Beginn meines Aufenthalts stattfinden sollten. Zum einen habe ich einen der schönsten Clubabende mit meinem besten Schulfreund im Kosmos erlebt. Hier hat fast alles gestimmt, vor allem aber die Musik und die Stimmung. Zum anderen war ich mit meinem Bruder auf der Internationalen Funkausstellung, der IFA. Dort haben wir die neueste 3D-Technik begutachtet und allerlei Häppchen abgestaubt.


Ansonsten stand das übliche Ferienprogamm auf der Tagesordnung: Besuche bei den Großeltern, Kino, Shopping, Frisör und ein bisschen Sport. Da das Wetter bis auf ein paar Ausnahmen recht annehmbar war, konnte ich auch einige Spaziergänge und Radtouren (durch Marzahn, Hellersdorf und Köpenick)  unternehmen. In den letzten beiden Wochen habe ich mich mit zwei Freunden getroffen, die ich während meines Freiwilligendiensts in England kennengelernt habe. In schönen Erinnerungen schwelgend sind wir durch die Stadt gezogen und haben uns Sehenswürdigkeiten Berlins angeschaut. Eine Rollenspielrunde kam dagegen leider nicht zustande. Dafür habe ich ein kleines Programm für Smartphones mit dem Betriebssystem Android geschrieben und endlich einen Schrank mit ehemaligen Spielsachen in meinem Zimmer ausgeräumt.

Freitag, 3. September 2010

Semesterferien (Part I) – Die Bachelorarbeit

Die erste Hälfte der diesjährigen Semesterferien stand ganz im Zeichen meiner Bachelorarbeit. Einen Teil hatte ich bereits während des Semesters vorarbeiten können und nun galt es, all dies zu ordnen und auszubauen. Als Arbeitsstrategie hatte ich mir vorgenommen, an jedem Tag unter der Woche mindestens ein Unterkapitel zu schreiben, was vom Umfang her ungefähr einer Seite entsprach. Für die Wochenenden plante ich, Korrekturen und Ergänzungen an dem Geschriebenen vorzunehmen.

Größtenteils klappte dies auch ganz gut. Ein gewöhnlicher Wochentag sah so aus, dass ich mir vormittags zum Inhalt des jeweiligen Abschnitts Stichpunkte machte und nachmittags daraus einen Text formulierte. Um die fünf Wochen einigermaßen zu überstehen, entspannte ich mich an den Abenden mit meist sinnfreien YouTube-Videos. An den Wochenenden hat es sogar zu drei Kinobesuchen und einer Abschiedsfeier gereicht.

Dennoch sind während dieser Zeit auch einige unerwartete und weniger erfreuliche Ereignisse aufgetreten. Hier eine kleine Zusammenstellung:

Woche 1: Mein Laptop geht kaputt. Glücklicherweise hatte ich die Arbeit kurz davor gesichert und am nächsten Tag einen Ersatzlaptop vom Institut gestellt bekommen.
Woche 2: Einer meiner Nachbarn feiert lautstark bis in die Morgenstunden. Folge: Ein leichtes Schlafdefizit und Konzentrationsmangel am nächsten Tag.
Woche 3: Ein Studienprojekt muss noch in letzter Minute fertiggestellt werden. Bestimmte Klischees lassen sich halt nicht vermeiden.
Woche 4: Sintflutartige Regenfälle machen jede Fahrt mit dem Fahrrad zu einer Wildwasserfahrt. Ab und zu weiche ich auf den Bus aus.
Woche 5: Das Internet fällt zwei Tage vor Abgabe aus. Danke, liebe Telekom.

Diese Geschehnisse hatten zur Folge, dass mir durchschnittlich pro Woche bestimmt ein ganzer Arbeitstag verloren ging. Dies wiederum führte zu drei sehr stressigen letzten Tagen, an denen ich die Programmierung abschließen, die Verbesserungsvorschläge meiner Gegenleser einarbeiten sowie Bilder und Tabellen richtig einpassen musste. Dank des Zitationsprogramms Citavi und Formatvorlagen von Word ließen sich wenigstens Literatur- und Inhaltsverzeichnisse problemlos automatisch generieren. Ebenso schnell und unkompliziert ging das Drucken und Binden der Arbeit vonstatten. Und das war auch gut so, denn meine Nerven waren so ziemlich am Ende. Nichtsdestotrotz war es alles in allem eine gute Erfahrung, von der ich in Zukunft hoffentlich noch profitieren werde.

Montag, 31. Mai 2010

Thiesi reiste jüngst zu Pfingsten

… wieder einmal nach Berlin. Und hat sich genau wie Bolle, ganz köstlich amüsiert. Allerdings kam es dabei zu keinerlei Schlägereien, sondern zu jenen Aktivitäten, die man schon fast als feste Standards betrachten könnte. So begann alles am Donnerstag mit einem Kinobesuch, wo ich mir gemeinsam mit meinem Bruder den zweiten Teil von Ironman angeschaut habe. Seinem Vorgänger steht dieser Film in nichts nach, vor allem war die Hintergrundmusik an einigen Stellen sehr passend. Am Freitagabend hat sich spontan ein Treffen mit ein paar meiner alten Schulfreunde in einer Bar in der Warschauer Straße ergeben. Es war ein ziemlich hochprozentiger und entsprechend lustiger Abend, die Stimmung wurde jedoch leider ein wenig von der überaus unfreundlichen Bedienung getrübt. Am Pfingstsonntag fand eine kleine, aber feine Rollenspielrunde statt, nach der ich endlich wieder einmal das Gefühl hatte, ein bisschen mehr als gewöhnlich geschafft zu haben. Der geplante Familienspaziergang um den Malchower See fiel am Pfingstmontag sprichwörtlich ins Wasser. Petrus meinte es nicht gut mit uns und ließ es, eine Minute nachdem wir aus dem Auto gestiegen waren, aus allen Kübeln schütten. An den folgenden Tagen war das Wetter aber annehmbarer, sodass ich in aller Ruhe meine Großeltern zu Kaffee und Kuchen besuchen konnte. Mein Bruder, der seine letzte Abiprüfung hinter sich gebracht hatte, war beidermals auch mit. Aus einem Gefühl heraus machte mich nicht - wie gewohnt - am Sonntag, sondern bereits am Samstag auf die Rückfahrt nach Münster. Und das war auch gut so, um dem nicht vorhersehbaren Lena-Hype in Hannover, einer Zwischenstation meines Zuges, am Folgetag zu entgehen.

Montag, 11. Januar 2010

2010 - Aufbruch in ein neues Jahrzehnt

Auch dieses Mal standen viele verschiedene Punkte auf dem Programm meiner Weihnachtsferien. Die TU Wien gönnte mir immerhin ganze drei Wochen, allerdings musste ich ziemlich viel Zeit davon für's Lernen oder zum Berichte schreiben aufwenden. Glücklicherweise wurde ich in diesem Jahr von irgendwelchen Krankheiten verschont, sodass ich fast alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte. Zudem boten die folgenden Ereignisse einen guten Ausgangspunkt, um ausgeruht in das neue Jahrzehnt zu starten:

18. Dezember: Geburtstagsfeier meines Onkels
20. Dezember: gemütliche Rollenspielrunde
24. Dezember: Weihnachten nachmittags bei meiner Tante in Biesdorf und abends bei meinen Großeltern in Köpenick
25. Dezember: 1. Weihnachtsfeiertag bei uns
26. Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag bei meinem Opa in Marzahn
29. Dezember: Computerprobleme bei meinem Opa und meiner Tante behoben
31. Dezember: kurzer Besuch meines besten Freundes, Silvester bei einer Schulfreundin gefeiert
1. Januar: "Avatar" im Kino angeschaut
2. Januar: nachmittags Geburtagsfeier meiner Oma, abends Treffen mit Freunden im Barato (nähe Samariterstraße)
7. Januar: Treffen mit Freund aus meiner Grundschulklasse im Vegas (in der Geißenweide)
9. Januar: Abflug bei stürmischen Wetter

Montag, 23. November 2009

Projektmanagement, Prüfungen, 2012 und Christkindlmarkt

Um an die Struktur meines vorigen Posts anzuknüpfen und diesen quantitativ zu erweitern, kommen hier die vier erwähnenswertesten Vorkommnisse der letzten beiden Wochen in je vier Sätzen:

Am 6. und 7. November (Freitag und Samstag) hatte ich den ganzen Tag einen Blockkurs in Projektmanagement, sodass leider nicht viel von diesem Wochenende übrig blieb. Nichtsdestotrotz war der Kurs inhaltlich interessant und von den beiden Dozenten gut vorgetragen. Es war zwar ziemlich anstrengend, sich die ganze Zeit über zu konzentrieren (und zudem Österreichisch anzuhören), trotzdem denke ich, dass die ein oder andere vermitteltete Arbeitsmethode mir in Zukunft recht hilfreich sein wird. Damit man nicht gleich alles wieder vergisst, musste ich schon in der vergangenen Woche eine Klausur dazu ablegen.

Heute war dann die nächste Prüfung am Start, und zwar bestand diese aus einem sogenannten Abgabegespräch zu einer Reihe selbst geschriebener Programmen in Informatik. Obwohl dies meine erste mündliche Prüfung an der Uni war, ist sie ganz gut verlaufen. Es lag vielleicht daran, dass der Prüfer glücklicherweise nicht so streng war (meine Programme waren aber auch nicht schlecht ;). Aufgrund der gründlichen Vorbereitung hierfür fiel das vorangegangene Wochenende eher mau aus und außer ein paar Besorgungen und einem kleinen Spaziergang in der Umgebung war nicht viel drin.

Voriges Wochenende war da schon mehr los. Am Samstag hatte ich mich spontan entschieden ins Kino zu gehen und mir den vielversprechendsten Film anzugucken, der derzeit läuft: das Weltuntergangsdrama 2012. Die große Leinwand des Saals als auch die neue digitale Filmtechnik ließen die Effekte dabei gut rüberkommen. Inhaltlich brauche ich, glaube ich, nicht viel zu berichten, jedenfalls war der Film - auch Dank der ein oder anderen witzigen Stelle - durchaus sehenswert.

Am Sonntag, den 15. November, war ich - so früh wie noch nie in einem Jahr - auf einem Weihnachtsmarkt. Auf dem Wiener Rathausplatz hatte der diesjährige Christkindlmarkt bereits seine Pforten geöffnet und lockte mit vielen, leckeren Düften die Besucher an. Im Vergleich zu Deutschland kamen mir die angebotenen Gegenstände in nahezu jedem Stand sehr schön arrangiert und beleuchtet vor. Hier ein schönes Foto des Ganzen:


Samstag, 24. Oktober 2009

Parents in Vienna

Letztes Wochenende haben mich meine Eltern und mein Bruder in Wien besucht, um mir einige Sachen nachzubringen, die ich beim ersten Mal, aufgrund der 20kg Gepäckbeschränkung in Flugzeugen, nicht mitnehmen konnte. Natürlich wollten sie auch meine neue Wohnung sehen und sich einige Sehenswürdigkeiten in Wien anschauen:

Nach ihrer Ankunft gegen Mittag sind wir deshalb gleich zum berühmten Schweizerhaus im Prater Stelze (österr. Schweinshaxe) essen gegangen. Nachdem wir alle Sachen in meiner Wohnung und ihrer Pension verstaut hatten, blieb noch Zeit für einen abendlichen Spaziergang durch die Innenstadt, entlang des Rathauses, am Stephansdom vorbei, bis hin zum Schwedenplatz. Von dort fuhren wir mit der U-Bahn zur Donauinsel, wo wir uns in einem dort befindlichen Kino den Film "Verblendung" angeschaut haben.

Am nächsten Tag ging es auf Wanderschaft in der näheren Umgebung Wiens. Und zwar hatten wir uns dafür den Stadtwanderweg am Bisamberg herausgesucht, der durch eines der vielen Weinanbaugebiete führt. Unterwegs kehrten wir in einem Berggasthof ein und probierten Sturm, den Wein der diesjährigen Ernte. Nachmittags waren wir mit neuerlichem Appetit in einem Café Topfen- und Apfelstrudel essen. Zum Abschluss sind wir noch ein bisschen durch Innenstadt gelaufen, an der Hofburg vorbei, zum Museumsquartier. Leider war es schon zu spät, um in ein Museum zu gehen.

Dafür haben wir uns am folgenden Tag eine schöne Kunstausstellung zum Thema Impressionismus in der Albertina angeschaut. Der anschließende Besuch eines Schnitzelhauses darf natürlich bei keinem Wienaufenthalt fehlen. Danach sind wir über den nahegelegen Naschmarkt gelaufen und spontan auf den Kahlenberg gefahren. Dort blieben wir aufgrund des kühlen Wetters jedoch nicht allzu lange. Stattdessen wärmten wir uns lieber in einem Heurigen (einem Weinlokal) am Fuße des Berges wieder auf.

Am letzten Tag trafen wir uns zum Mittagessen im Café und Restaurant "Einstein. Gut gefüllt machten wir uns dann mit der neuen Bim (österr. Straßenbahn) auf den Weg zu Schloss Schönbrunn. Dort spazierten wir durch den Park bis hinauf zur Gloriette, wo wir in dem darin befindlichen Café Heiße Schokolade und Wiener Melange tranken. Da sich der Besuch dem Ende neigte, blieb nunmehr Zeit, sich mit Mozartkugeln und Mannerwaffeln einzudecken.

Freitag, 24. Juli 2009

Ein Nachtrag zum 4. Semester

Um mein viertes Semester nicht vollständig zu vergessen, kommt hier ein Nachtrag mit den wichtigsten Ereignissen während dieser Zeit:

Das Semester ging relativ schnell in die Vollen, was bei fünf zu absolvierenden Kursen und zusätzlicher Arbeit am Institut nicht allzu verwunderlich ist. Am 1.Mai-Wochenende standen zudem Exkursionen in den Teutoburger Wald, den Süden und den Norden von Münster an. Dort untersuchten wir an ausgewählten Standorten die Bodenbeschaffenheit, die Pflanzenwelt und einige Tierarten. Im Anschluss daran musste in Gruppenarbeit ein Protokoll verfasst werden, welches die aus der Exkursion gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse zusammenfasste. Aufgrund der Fülle an Informationen gestaltete sich dies langwieriger als erwartet und zog sich fast bis in die Klausurlernphase.

Dieses Mal galt es drei Klausuren zu bestreiten, die glücklicherweise gut verteilt lagen. Zwischendurch ging es auf eine weitere interessante Exkursion, und zwar nach Gelsenkirchen. Hier setzten wir uns mit dem Strukturwandel des Ruhrgebiets auseinander und ich hielt dort einen Vortrag über die Multifunktionsarena auf Schalke. Für denselben Kurs musste ich nach Ende der Klausurphase noch eine kleine Hausarbeit über Gentrification verfassen. Danach war nur noch eine abschließende Programmieraufgabe fertig zu stellen und schon war ich bereit für den darauffolgenden Urlaub. Während des Semesters habe einen Teil meiner Motivation jeden Freitagnachmittag in einem Thai-Bo-Kurs zurückgewinnen können. Wer mit Thai-Bo nicht so vertraut sein sollte, findet auf YouTube genügend Anschauungsmaterial dazu, z.B. hier. Nicht vergessen zu werden sollte auch nicht der bürokratische Aufwand für mein kommendes Auslandsstudium, für das ich unzählige Formulare ausfüllen und Bescheide einreichen musste.

Glücklicherweise war neben der Arbeit noch ein wenig Zeit für freizeitliche Aktivitäten. So war ich während meines Semesters ganze sechs Mal im Kino. Der herausragendste Film war dabei eindeutig Star Trek 11. Des Weiteren habe ich mich mit Leuten meiner Skigruppe aus meinem diesjährigen Winterurlaub getroffen. Noch mit Erinnerungen an unsere dortigen Après-Ski-Feiern haben wir diesmal die Münsteraner Clubszene aufgemischt. An einem anderen Abend war ich auf einer sehr netten Geburtstagsfeier eingeladen, wo sich die Gelegenheit ergab, wieder einmal Tischtennis zu spielen. Für einen einwöchigen Abstecher Anfang Juni nach Berlin hat es ebenfalls gereicht. Dort standen die üblichen Treffen mit Verwandten und Freunden an. Einzig besonderes Highlight war der Besuch der Landesgartenschau in Oranienburg.

Sonntag, 15. Februar 2009

Kultur-Wochenende in Münster

Dieses Wochenende haben mich meine Eltern in Münster besucht. Sie kamen bereits am Freitagabend mit dem Zug an, aber außer, dass ich sie zu ihrem Hotel geführt habe, ist nichts weiter Weltbewegendes passiert.
Am nächsten Tag jedoch begann unser kultureller Trip damit, dass wir den Friedenssaal im Rathaus besichtigten, in dem der Frieden des 30-jährigen Krieges geschlossen wurde. Danach waren wir im Stadtmuseum, wo wir uns über andere historische Gegebenheiten Münsters informieren konnten. Nach einigen Schlendereien durch die Innenstadt, unter anderem in der großen Buchhandlung "Poertgen Herder", fanden wir uns zum Mittagessen im Restaurant "Großer Kiepenkerl" ein, wo wir westfälische Gerichte ausprobierten. Gestärkt machten wir uns nun auf den Weg entlang der Aa und der Promenade, weiter durch das Kreuzviertel mit der schönen Kreuzkirche, bishin zum Hafenviertel. Dort befindet sich nämlich ein großes Multiplex-Kino, in dem wir uns den Polit-Thriller "The International" anschauten. Den Abend dieses ereignisreichen Tages ließen wir ruhig in meiner kleinen Studentenbude ausklingen.
Am nächsten Morgen gingen wir ins Picasso-Museum, wo gerade eine Ausstellung mit Werken des Malers Marc Chagall zu sehen war. Allerdings waren wir ziemlich schnell durch, da das Museum (trotz des hohen Eintrittpreises) nicht sehr groß war. Deshalb machten wir noch eine kleine Biege zum Schloss und umrundeten den Schlossgarten. Nachdem wir unser Mittag in der Traditionsgaststätte "Kruse Baimken" gegessen hatten, mussten meine Eltern leider schon den Heimweg nach Berlin antreten und es war an der Zeit, Abschied zu nehmen.

Sonntag, 4. Januar 2009

Drivin‘ home for Christmas

Meine diesjährigen Weihnachtsferien in Berlin sind nicht so suboptimal verlaufen, wie ich die ganze Zeit über gedacht habe, sondern waren im Nachhinein doch ganz ok gewesen. Hier eine kleine Chronologie der wichtigsten Ereignisse:

20. Dezember: Ankunft, Geburtstagsfeier meines Onkels
21. - 23. Dezember: mit fiebriger Erkältung im Bett gelegen
24. - 28. Dezember: von Krankheit langsam wieder erholt
24. Dezember: nachmittags Kaffee und Kuchen mit Großeltern, abends Bescherung über Webcam
25. - 28. Dezember: Internetausfall
26. Dezember: Weihnachtsessen bei Großeltern
30. Dezember: Rollenspielrunde, die aufgrund des Fehlens mehrerer Mitspieler nicht zustande kam, Improvisation mit anderen Spielen
31. Dezember: Treffen mit deutschen Volunteers, die ich in England kennengelernt hatte, geplatzt, stattdessen im Sony Center am Potsdamer Platz ins Kino gegangen, danach bei Großeltern ins neue Jahr gerutscht
1. Januar: 80. Geburtstag meiner Oma
2. Januar: mit Freunden in einem Studentenclub gefeiert
4. Januar: Rückfahrt

Die zeitlichen Freiräume habe ich größtenteils mit Uni-Kram, kleineren Spaziergängen bei eisigen Temperaturen und Filme anschauen gefüllt. An dieser Stelle noch:

Allen treuen Lesern meines Blogs ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009!

Montag, 10. November 2008

Ein Wochenende in Berlin

Für eine kurze Verschnaufpause zwischen Semesterbeginn und Weihnachtsferien bin ich dieses Wochenende nach Berlin zu meiner Family gefahren. Gleich nachdem ich die letzte Vorlesung der Woche gehört hatte, hab ich mich in den Zug gesetzt und war schon am Freitagnachmittag vor Ort. Und das war auch gut so, denn bereits am Abend traf ich mich mit meinem besten Schulfreund, den ich seit langer Zeit nicht mehr gesehen hatte, und einigen anderen zum Bowling. Wir hatten jede Menge Spaß und ein paar Kegel haben wir nebenbei auch getroffen. Am nächsten Tag gings genauso gut weiter: ich war mit meinem Vater und Bruder im Kino und wir haben uns den neuen Bond „Ein Quantum Trost“ reingezogen. Der Film war eine Fortsetzung vom letzten Teil und hat alle Erwartungen eines typischen Bond-Streifens erfüllt. Abends sind wir bei „Wetten, dass…“ im Fernsehen hängen- geblieben, welches live aus der neuen O2-World in Berlin gesendet wurde. Der Sonntag gestaltete sich ruhig: ein kleiner Spaziergang durch Marzahn und nachmittags kamen die Großeltern zum Kaffee und Kuchen vorbei. Leider war dann auch schon das Wochenende um und ich musste am Montag, an dem ich dieses Semester keine Veranstaltungen habe, wieder zurück nach Münster. Zwischendurch und auf den Zugfahrten habe ich sogar ein wenig Zeit gefunden, um meine allwöchentlichen Arbeiten für die Uni zu erledigen.

Freitag, 1. Februar 2008

Kurzer Abstecher nach Berlin

Aufgrund des Einflusses - welcher sogar bis nach Münster reicht - der rheinischen Frohnaturen, die jedes Jahr erneut im Februar Karneval feiern, werden am Rosenmontag keine Veranstaltungen an meiner Universität stattfinden. Dieser Umstand bot eine günstige Gelegenheit für einen kleinen Kurztrip nach Berlin um mich vor dem närrischen Treiben in eine sichere Entfernung zu bringen. Zudem gibt es auch keine Übungsaufgaben in den einzelnen Fächern mehr, da das Vorlesungsende nächste Woche erreicht ist. Und das ist auch gut so, da mein Januar größtenteils aus Arbeiten für die Uni bestand. Höchstens ein paar kleine Erkundungsspaziergänge und -fahrten in der näheren Umgebung an den Wochenenden konnte ich unternehmen, die jedoch häufig durch das miese Wetter – Regen, Sturm und ein milder Winter – getrübt wurden. Daher freue ich mich auf ein Wiedersehen mit meiner Familie und ein bisschen Abwechslung. Geplant sind ein Kinobesuch am Samstag und die Geburtstagsfeier von meinem Opa am Sonntag. Am Montag gehts dann auch schon wieder zurück, denn in der nächsten Woche steht meine erste Klausur an, und zwar in Geoinformatik. Bin schon die ganze Zeit eifrig am Lernen dafür, aber die Nervosität steigt mit jedem Tag an. Mal sehen, wie sie wird…

Sonntag, 6. Januar 2008

Die Ferien sind vorüber

Jedesmal, wenn sich die Ferien dem Ende neigen, bekomme ich ein komisches Gefühl im Bauch. Dieses Mal war es um einiges stärker, da ich einerseits wieder zum Studium nach Münster fahren musste und andererseits eine sehr schöne Zeit in Berlin mit meiner Familie und meinen Freunden verbracht hatte:

Gleich nachdem mich meine Eltern und mein Bruder vom Bahnhof abgeholt hatten, fuhren wir auf die Geburtstagsfeier meines Onkels, wo ich meine Verwandtschaft in versammelter Runde wiedergesehen habe. An den nächsten beiden Tagen gab es noch einige Weihnachtsvorbereitungen zu erledigen, am Sonntagnachmittag blieb aber trotzdem noch Zeit für einen Kinobesuch in "Der Goldene Kompass" übrig. Dann stand auch schon die Weihnachtszeit vor der Tür: Heiligabend feierten wir bei uns, an den Feiertagen darauf ging es zu meinen beiden Großeltern. Es gab traditionell viel zum Essen: Currywurst, Pute und Gans sowie jedesmal Kaffee und Kuchen. Als der Festschmaus vorüber war, habe ich mich am Samstag mit meinen alten Schulfreunden zu einer Rollenspielrunde zusammengefunden, Silvester feierte ich gemeinsam mit meinem besten Schulfreund, Neujahr hatte meine Oma Geburtstag. Nicht nur in den folgenden Tagen, sondern schon die ganze Zeit nebenbei musste ich mich Aufgaben fürs Studium widmen. Als Motivation diente das Computerspiel "Loki", das mein Bruder und ich über Netzwerk spielten.

Mal sehen, was das neue Jahr mit sich bringt. Im Januar sind erst einmal die letzten Vorlesungen und Übungen, im Februar stehen dann die ersten Klausuren an. Im März geht es in den Skiurlaub und danach in die Semesterferien.

Sonntag, 15. Juli 2007

Cycling and Cinema

24 km Radtour mit meinen Eltern durch Marzahn-Hellersdorf gemacht mit folgenden markanten Wegpunkten: Maratstraße, Gartenausstellung, Straßenbahnhof, Kaufpark Eiche, Hönower Weiherweg, Hönow, Mahlsdorf und B1. In dem Dreh haben wir kurz bei der Cousine meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten vorbeigeschaut um Fotos und Videos von der Geburtstagsfeier vor einer Woche auszutauschen. Haben von ihnen ne kleine Erfrischung spendiert bekommen, die bei den 33°C draußen sehr gut getan hat. Danach gings ab nach Hause, vorbei am "Kauli", durchs Wuhletal und Biesdorf.
Am Dienstagabend waren Eric, Christian und ich im IMAX am Potsdamer Platz um uns den neuen "Harry Potter und den Orden des Phönix" anzuschauen. Das besondere daran war, dass dies das einzige Kino in Deutschland ist, wo der 20-minütige Showdown in 3D gezeigt wird. Aber auch sonst war der Film auf der großen Leinwand sehr beeindruckend. Die schauspielerische Leistung war sehr überzeugend, speziell von den neuen Charakteren Dolores Umbridge und Luna Lovegood. Es konnte zwar nicht alles aus dem über 1000 Seiten starken Buch verfilmt werden, aber das was gezeigt wurde, war sehr ansprechend, zum Beispiel die Darstellung des Ministeriums für Zauberei. Die Effekte und Witze an einigen Stellen sind auch gut gelungen. Also an alle, die den Film noch nicht gesehen haben, kann ich ihn nur empfehlen. Das ganze war das Geburtstagsgeschenk für Christian, der genau vor einer Woche seinen 21. Geburtstag hatte.

Samstag, 9. Juni 2007

Curse of the Cinema

Am Samstagnachmittag dieses Wochenendes habe ich mir "Pirates of the Caribbean - At World's End" in dem Kino in Huddersfield angeschaut, in dem ich schon vor drei Wochen gewesen war. Diesmal habe ich das korrekte Wechselgeld erhalten, jedoch wurde meine Ermaessigung als Volunteer nicht anerkannt, sodass ich den normalen Erwachsenentarif bezahlen musste. Die wissen dort echt nicht, was sie wollen, denn beim ersten Mal hab ich diese Ermaessigung noch bekommen. Der Film war an sich ganz gut, die beiden Vorgaenger fand ich aber besser. Vielleicht lags daran, dass er mit 160 Minuten ein bisschen langatmig war oder dass ich einiges nicht verstanden hab. War auch ziemlich schwer aufgrund der unterschiedlichen Akzente der verschiedenen Voelker und einige Piraten haben ziemlich genuschelt, zum Beispiel Captain Barbossa. Die klare Originalstimme von Keira Knightley war hingegen gut zu verstehen. Story und Effekte haben mir auch gefallen. Mehr will ich aber nicht dazu verraten, da es bestimmt einige unter Euch gibt, die den Film noch nicht gesehen haben.
Am Sonntagvormittag hab ich wahrscheinlich ein letztes Mal fuer meinen Landlord gearbeitet. Wir haben zuerst aus dem Holz alter Moebelstuecke ein Feuer gemacht. Danach hab ich einen Teil der Strasse und des Buergersteigs gefegt, waehrenddessen Peter eine Hecke getrimmt hat. Zum Abschluss haben wir noch einige Moebelstuecke von einem seiner Mieter in eine andere Wohnung verfrachtet. Nach 3 1/2 Stunden relativ harter Arbeit war ich dann endlich froh meine £20 Gehalt abzusahnen. Nachmittags hab ich noch einen Spaziergang durch Dewsbury gemacht um ein paar Fotos zur Erinnerung zu schiessen.

Samstag, 19. Mai 2007

Shit happens

Kein schoener Tag gewesen. Zum einen ist mir den ganzen Tag ununterbrochen die Nase gelaufen, ein Zeichen fuer eine beginnende Erkaeltung. Zum anderen ist das Wetter sehr wechselhaft gewesen: ein fuer England typischen Sonne-Regen-Wolken-Mix. Deshalb hab ich mich am Nachmittag auf den Weg nach Huddersfield aufgemacht um das dortige Kino mal auszuchecken. Als ich nach einem 20-minuetigen Marsch vom Bahnhof alles gut gefunden habe, hab ich mir ein Ticket fuer "Spiderman 3" fuer £5 gekauft. Soweit, so gut. Waere da nur nicht das Problem aufgetreten, dass ich mit einem £20-Schein bezahlt hatte und die Lady an der Kasse mir daraufhin lediglich 5£ Wechselgeld geben wollte. Sie dachte, ich haette mit einem £10-Schein bezahlt. Dem war aber nicht so, weil ich genau wusste, dass ich ihr £20 gegeben hatte. Ich war naemlich am Vormittag Geld abheben gewesen und hatte genau noch das Bild von den zwei £20-Scheinen vor Augen, die ich dort bekommen und nicht weiter angeruehrt hatte. Also, was kann man in solch einer Situation machen? Vertrauen auf den Kassensturz, den die Kassiererin in der Zwischenzeit machen wollte, waehrend ich mir den Film angeschaut habe, der mir sehr gut, wie die beiden Vorgaenger auch schon, gefallen hat. Nach der Vorstellung bin ich dann sofort zur Kasse gegangen um endlich mein Geld wieder zu kriegen, immerhin wars der siebte Teil meines Wochengehaltes. Und was bekam ich? Eine freundliche Entschuldigung, dass der Kassensturz nichts ergeben hatte und sie nichts weiter machen koenne. Echt toll. Musste ich mich also £10 aermer nach Hause trotten. Hab dabei die Moeglichkeit erwogen, ihre Sicherheitskameras auswerten zu lassen. Habs aber wieder verworfen, da zu viele Argumente dagegen gesprochen haben. Fuer alle, die glauben, dass ich mich doch geirrt habe, sollten sich folgende Frage stellen: Wer wird es wohl besser wissen? Eine Kassiererin, die tagtaeglich hunderte von Eintrittskarten verkauft. Oder aber ein Freiwilliger, der jeden seiner Penny abzaehlt.