Sonntag, 6. Januar 2008

Die Ferien sind vorüber

Jedesmal, wenn sich die Ferien dem Ende neigen, bekomme ich ein komisches Gefühl im Bauch. Dieses Mal war es um einiges stärker, da ich einerseits wieder zum Studium nach Münster fahren musste und andererseits eine sehr schöne Zeit in Berlin mit meiner Familie und meinen Freunden verbracht hatte:

Gleich nachdem mich meine Eltern und mein Bruder vom Bahnhof abgeholt hatten, fuhren wir auf die Geburtstagsfeier meines Onkels, wo ich meine Verwandtschaft in versammelter Runde wiedergesehen habe. An den nächsten beiden Tagen gab es noch einige Weihnachtsvorbereitungen zu erledigen, am Sonntagnachmittag blieb aber trotzdem noch Zeit für einen Kinobesuch in "Der Goldene Kompass" übrig. Dann stand auch schon die Weihnachtszeit vor der Tür: Heiligabend feierten wir bei uns, an den Feiertagen darauf ging es zu meinen beiden Großeltern. Es gab traditionell viel zum Essen: Currywurst, Pute und Gans sowie jedesmal Kaffee und Kuchen. Als der Festschmaus vorüber war, habe ich mich am Samstag mit meinen alten Schulfreunden zu einer Rollenspielrunde zusammengefunden, Silvester feierte ich gemeinsam mit meinem besten Schulfreund, Neujahr hatte meine Oma Geburtstag. Nicht nur in den folgenden Tagen, sondern schon die ganze Zeit nebenbei musste ich mich Aufgaben fürs Studium widmen. Als Motivation diente das Computerspiel "Loki", das mein Bruder und ich über Netzwerk spielten.

Mal sehen, was das neue Jahr mit sich bringt. Im Januar sind erst einmal die letzten Vorlesungen und Übungen, im Februar stehen dann die ersten Klausuren an. Im März geht es in den Skiurlaub und danach in die Semesterferien.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Fast geschafft!

Morgen gehts nach 2 1/2 Monaten in Münster in die wohlverdienten Weihnachts- ferien nach Berlin. Die letzte Zeit war ziemlich stressig und arbeitslastig: in General Studies habe ich ein Referat über GPS gehalten, in Geoinformatik mussten wir uns in das Kartenbearbeitungsprogramm ArcGIS einarbeiten und der letzte Matheübungszettel war mit einer der schwierigsten. Aber dies ist nun geschafft und ich wurde heute dafür mit einer 1cm "dicken" Schneeschicht belohnt. Gestern fand die feucht-fröhliche Geo- Weihnachtsfeier mit diversen Vorführungen statt, zum Beispiel traten ein Flaschenhalsblasorchster und eine Improvisations- theatergruppe auf, zudem gab es eine Tombola zugunsten der Flutopfer von Bangladesch. Meine Geschenke habe ich größtenteils durch Rundänge auf den schönen Münsteraner Weihnachtsmärkten an den Wochenenden zusammen bekommen. Mal schauen, was die Ferien mit sich bringen...

Schöne Weihnachtszeit Euch allen!

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Mein erstes Geoinformatik-Projekt

Die Aufgabe:
Implementieren Sie mit Google Maps einen interaktiven Umgebungsplan für das Institut für Geoinformatik an der Weseler Straße 253, Münster. In der Karte soll man pannen, zoomen und zwischen Kartenansicht und Satellitenbild wechseln können. Des Weiteren sollen für die umliegenden Gastronomie-, Hotel- und Kulturlandschaften weitergehende Informationen eingeblendet werden können. Organisieren Sie sich hierfür ca. 10 KB Webspace, und benutzen Sie die Google Maps API. Als Startpunkt nutzen Sie die Webseite www.google.com/apis/maps/documentation/introduction.html.

Die Vorgehensweise:
- Dokumentation durchgelesen
- Webspace besorgt
- verschiedene Elemente der Beispielprogramme ausprobiert
- Informationen zu Hotels, gastronomischen und kulturellen Einrichtungen herausgesucht wie Name, Anschrift, Entfernung zum Institut, Bilder und Link zur Homepage
- Koordinaten zu jedem Punkt bei Google-Maps herausgesucht
- Homepage-Titel und Bildschirmgröße geändert
- Elemente fürs Pannen/Zoomen und für den Wechsel zwischen Kartenansicht und Satellitenbild eingefügt
- Anfangspunkt und Zoomstufe gesetzt
- Pop-Up-Sprechblase vom neuen Institut für Geoinformatik erstellt
- Funktion zum Erstellen von Markern eingefügt
- die Informationen und Koordinaten einzelner Punkte eingefügt
- Farbe und Stil der Marker geändert
- Legende und Titel erstellt
- Kommentare im Quelltext hinzugefügt
- Link an Übungsgruppenleiter versendet
- Dokumentation geschrieben

Die Lösung:
Zu finden unter diesem Link.

Sonntag, 18. November 2007

Meine 17,5m²

"Ein Bild sagt mehr als tausende Worte." Für alle, die wissen wollen, wie meine kleine Wohnung aussieht, klickt einfach auf das Foto-Album:
Meine "vier Wände"

Donnerstag, 1. November 2007

Bei Marci in Bielefeld

Am heutigen Feiertag Allerheiligen, den ich zum ersten Mal in meinem Leben auch wirklich frei hatte, bin ich mit dem Zug über Hamm nach Bielefeld gefahren. Für die Fahrt dorthin musste ich dank meines Semestertickets keinen Cent bezahlen. Auf einem Bahnsteigs des Bielefelder Hauptbahnhofs erwartete mich bereits mein Großcousin Marcus, der hier seinen Zivildienst als Hausmeistergehilfe in einem Altenheim absolvierte. Auch dabei war seine Freundin Anne, die sich beim Evengelischen Johanneswerk, einem der größten diakonischen Träger Europas mit Sitz in Bielefeld, ausbilden ließ. Gemeinsam fuhren wir zu Annes Wohnheim, von wo wir zu Fuß aus zu einem Burger King marschierten, für den Marcus preisgünstige Gutscheine besaß. Gefüllt mit Burgern, Fritten und Cola machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, in der aufgrund des Feiertages nicht viel los war. Daher erklommen wir einen Hügel, auf dessen Spitze die Sparrenburg stand. Von dort oben hatten wir eine schöne Aussicht auf die Stadt und den umliegenden Teutoburger Wald. Außerdem konnte man zwei andere Dinge erkennen, für die Bielefeld sich auszeichnete. Dies waren einerseits der Firmensitz von Dr. Oetker, andererseits die Von Bodelschwinghsche Anstalten Bethel, einer kirchenlichen Einrichtung zur Betreuung von behinderten Menschen. Durch die Fußgängerzonen und das neue Bahnhofsviertel ging es zurück zu Marcus‘ Auto, mit dem wir zu seiner Wohnung am Stadtrand fuhren. Dort spielten wir ein kleines Pokerturnier, welches ich in einem spannenden Headsup mit Marcus mit viel Glück beim letzten Blatt gewinnen konnte. Dann aßen wir noch selbstgefüllte Blätterteigtaschen zum Abendbrot und danach wurde es auch schon Zeit, mich auf den Rückweg nach Münster zu begeben.