Freitag, 20. April 2007

My Birthday Part(y) II

Am letzten Abend, bevor ich wieder auf die Insel geduest bin, hab ich alle meine Freunde zu uns nach Hause eingeladen um meinen Geburtstag bzw. meinen Abschied fuer die naechsten 2 1/2 Monate zu feiern. War schoen gewesen, sie nach so langer Zeit mal wiederzusehen. Es waren mit dabei: Benjamin, Christian, Maria, Hannes, Roland und Eric. Zuerst gab es leckeres Abendbrot, u.a. Mini-Pizzas, Chicken Nuggets und Broetchen. Nachdem alle gut gesaettigt waren, haben wir Erics Spiel "Just 4 Fun" gespielt, das mit Spass eher weniger zu tun hatte und ziemlich frustrierend war (es sei denn, man hat gewonnen). Als eine Runde rum war und wir genug davon hatten, hab ich mich dran gemacht meine Geschenke auszupacken: eine CD von Sean Paul, das Buch "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2" und ein Buch, das ich leider schon besass. Genau zu diesem Zeitpunkt trudelte noch Georg aus Frankfurt an der Oder ein, der bei mir uebernachtet wollte um mit mir dann am naechsten Morgen nach England zu fliegen. Zum Abschluss haben wir noch Rolands mitgebrachtes DVD-Spiel "Scene It?" gespielt, bei dem Filme und Schauspieler in verschiedenen Raetseln erraten werden musste. Leider hab ich in aller Aufregung vergessen Fotos zu machen, deshalb hab ich paar aus dem Internet eingefuegt.

Montag, 16. April 2007

My Birthday

Genau heute vor 20 Jahren, um 12 Uhr mittags, habe ich zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt. Diese Tatsache bot Grund genug, alle Verwandten zusammen zu trommeln und meinen Geburtstag zu feiern. Das erste Ereignis dazu fand im Landhaus "Marzahner Krug" statt. Meine Grosseltern haben mich dort gemeinsam mit meinen anderen Grosseltern zum Mittagessen eingeladen. Es gab eine grosse Auswahl an typisch deutschen Gerichten und ebenso gross waren auch die Portionen. Ich habe mir beispielsweise gruene Bandnudeln mit Schweinemedaillons bestellt.
Wieder zurueck zu Hause, trudelten am spaeteren Nachmittag immer mehr Verwandte ein, sodass wir letztendlich 16 Personen zum Abendessen zaehlten. Es gab mit Kaese ueberbackenes Huehnchen mit Tomaten- und Zucchinischeiben, Bagels und Dänisches Dreiecksbrot sowie jede Menge Aufschnitt und diverse Obststueckchen. Als alle mit dem Essen fertig waren, konnte ich endlich meine Geschenke auspacken: ein neues Tagebuch, eine "Benjamin Bluemchen"- Umhaengetasche, viele Sweets und ein paar Geldscheine. Zum Abschluss der Feierlichkeit trug mein Grossvater ein selbstgedichtetes Gedicht ueber mein bisheriges Leben vor.
Am Ende dieses Eintrags moechte ich mich noch einmal recht herzlich bei allen anwesenden Gaesten und den zahlreichen Gratulanten bedanken.

Freitag, 6. April 2007

Sightseeing in Liverpool

Nachdem meine Family und ich gestern in Liverpool angekommen waren, stand heute der erste Sightseeingtag an. Los gings in der nicht zu weit vom Hotel entfernten Chinatown mit dem angeblich groessten chinesischen Torbogen ausserhalb Chinas. Ein paar hundert Meter davon entfernt, haben wir die beiden riesigen Kathedralen, die Anglican Liverpool Cathedral und die Catholic Metropolitan Cathedral, bestaunt. Danach sind wir ins City Centre reingelaufen, wo wir uns zuerst ein paar Gemaelde der Walker Art Gallery angeschaut haben. Nach einem kleinen Snack in einer spanischen Tapasbar sind wir durch Fussgaengerzonen zum Cavern Club gelaufen, der "Geburtsstätte" der Beatles. Mit einem Einkaufsstopp in Tescos sind wir dann schliesslich im World Museum gelandet, das leider schon frueh geschlossen hat. So blieb uns nichts weiteres uebrig, als ueber die Docks zu unserem Hotel zurueck zu kehren und dabei imposante Gebaeude zu betrachten.
Frohen Mutes haben wir den nachfolgenden Tag am Albert Dock gestartet, wo wir zuerst in dem Museum, The Beatles Story, waren. Nach der Musik war die Kunst an der Reihe: es ging in die benachbarte Tate Gallery. Geistig ausgelaugt, mussten wir erst mal in einem chinesischen Restaurant neue Kraefte tanken. Von dort aus gings wieder ins Shoppinggetuemmel der Innenstadt, wo wir in einem Sainsburys ein paar Spezialitaeten eingekauft haben. Zum Abschluss haben wir nochmals die Metropolitan Cathedral mit ihren schoenen bunten Fenstern besucht, da gestern der Innenraum aufgrund einer Ostermesse gesperrt war. An einem abendlichen Spaziergang sind mein Vater und ich einmal um das Queensdock gelaufen, an welchem unser Hotel lag.

Samstag, 31. März 2007

A family trip to York

Am Samstagnachmittag war es endlich soweit: meine Eltern und mein Bruder, die hier in England eine Woche Urlaub machen um mich zu besuchen, sind am Bahnhof von Dewsbury angekommen, wo ich sie natuerlich herzlich (oder heftig, wie eine gewisse Lehrerin zu sagen pflegte) begruesst habe. Danach hab ich sie erst mal zu ihrer Bed&Breakfast Pension gefuehrt. Weiter gings zu einer Inspektion meiner bescheidenen Wohnung, bei einer Tasse Tee zur Aufwaermung fuer die drei nicht das britische Wetter gewohnten Frostbeulen. Im Anschluss daran hab ich ihnen noch das Stadzentrum von Dewsbury gezeigt und wir haben paar Sachen fuers gemeinsame Abendbrot eingekauft.
Am naechsten Morgen sind wir dann mit dem Zug in die wunderschoene Stadt York gefahren. Am Anfang sind wir ins "York Dungeon" gegangen, in dem wir uns von gruseligen Attraktionen erschrecken lassen haben. Zur Staerkung haben wir danach leckere Pizza und Pasta in einer Pizzeria gegessen. Nach dieser Erholungspause waren wir wieder fit und konnten uns auf den Weg durch die vielen kleinen Gassen zum Minster begeben. Zuerst haben wir da den beeindruckenden Innerraum dieser besonderen Kathedrale angeschaut, danach haben wir die 275 Stufen des Turms bestiegen, von dem man einen sehr guten Ausblick ueber die Stadt hatte. Zum Abschluss sind wir noch durch den Garten eines Museums und an dem Fluss Ouse entlang spaziert, wo wir uns auf einer gemuetlichen Bank von dem anstrengenden Tag ausgeruht haben. Gluecklicherweise hat alles perfekt mit dem Wetter harmoniert: es gab den ganzen Tag ueber Sonne satt.

Freitag, 23. März 2007

Being poorly

Krank sein, ist nicht schoen. Besonders, wenn keiner da ist, der sich um einen kuemmert. Am Donnerstagnachmittag fing das Leiden bei mir an: Halsschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen und Schnupfen. Da wars noch gut, dass ich allein war, denn in dieser Phase moechte ich einfach nur meine Ruhe haben. Am naechsten Morgen gings mir gluecklicherweise wieder besser. Ins College bin ich aber nicht gegangen, damit ich meinen geschwaechten Koerper ausruhen kann. Hab eh nicht so viel verpasst, da Staff Conference Day war, also eine Art Projekttag fuers Personal des Colleges. Stattdessen hab ich lieber im Bett gelegen, viel geschlafen und viel Tee getrunken. Nebenbei hab ich mir die Zeit mit Lesen, Fernsehen und Radio hoeren vertrieben. Leider war keine Mutter oder Oma da, die mir Essen gekocht hat, so musste ich das auch noch uebernehmen. Zum Glueck leben wir im 21. Jahrhundert, sodass mir Fuersorge und einige Ratschlaege meiner Familie telefonisch uebermitteln lassen habe.