Donnerstag, 21. August 2008

Triple Peak Mountain Challenge

Heute Nachmittag haben sich mein Vater, mein Bruder und ich aus Bewegungsdrang bei dem schönen Wetter aufs Rad geschwungen und haben die "Triple Peak Mountain Challenge" bestritten. Das heißt, wir sind die drei höchsten Erhebungen Marzahns, die Biesdorfer Höhe, den Kienberg und den Ahrensfelder Berg, hinaufgeradelt. Von den Kuppen, besonders vom letztgenannten Berg, hat man einen guten Rundblick über die Stadt und das umliegende Land. Die etwa 24 Kilometer und 300 Höhenmeter bewältigten wir in der Rekordzeit von 1:59h.

Sonntag, 17. August 2008

Land des Lichts und Insel des Lebens

Lysets Land

So lauteten die Beschreibungen unserer zwei Sommer- urlaubsgebiete Lysets Land, welches sich an der Spitze von Dänemark befindet, und Langeoog, eine der ostfriesischen Inseln. Beidermals verbrachten wir, d.h. meine Eltern, mein Bruder und ich, eine Woche dort. Das Wetter spielte dieses Jahr nicht so gut mit wie in den Vorjahren: es war sehr wechselhaft und für Sommer viel zu kühl. Daher verbrachten wir wesentlich mehr Zeit auf unseren Fahrradsätteln als am Strand. So bekamen wir allerdings viel von der schönen Landschaft Dänemarks zu sehen und erkundeten fast jeden Winkel Langeoogs. Ab und zu, als sich die Sonne gezeigt hat, konnte man durchaus einen Sprung in die kalte und wellige Nordsee wagen. Längere Regenschauer warteten wir in unseren Quartieren mit einem guten Buch oder den Olympischen Spielen im Fernsehen ab. Highlights in Dänemark waren eine Radtour nach Skagen/Grenen an die Stelle, wo sich Nord- und Ostsee vereinigen, und auf der Rücktour die Besteigung einer recht großen Wanderdüne. Auf Langeoog fuhren wir mit unseren Rädern bis ans Ostende der Insel zu einer Robbenbeobachtungsstation und erklommen die höchste Erhebung, die sogenannte Melkhörndüne. Zudem wandelten wir auf den Spuren Lale Andersens, einer deutschen Sängerin, die durch das Lied Lili Marleen weltberühmt wurde. Wie gewohnt, öffnet sich ein Fotoalbum, wenn man auf eines der Bilder klickt.
Langeoog

Samstag, 26. Juli 2008

Nils' und Merles Hochzeit

An diesem Samstag begab es sich, dass sich zwei meiner Münsteraner Rollenspielfreunde, Nils und Merle, das Ja-Wort unter Gottes Beistand gaben. Sie hatten dazu nicht nur viele ihrer Verwandten, Freunde und Bekannten eingeladen, sondern auch ihre Rollenspieltruppen. Zunächst fanden wir uns dazu alle in der Stadtkirche von Unna ein, in der die sehr persönliche und stellenweise sehr unterhaltsame Trauung vollzogen wurde. Im Anschluss daran ging es mit einer Pferdekutsche zu dem Haus von Nils' Eltern, wo die Hochzeitsfeier stattfand. Es gab Kaffee und Kuchen sowie eine beeindruckende Hochzeitstorte. Danach wurden dem Brautpaar die Geschenke überreicht. Wir Rollenspieler hatten uns vorher zusammengetan und ihnen eine Schatztruhe, mit fünfhundert 20-Centmünzen und einen Kupferstich als Inhalt, geschenkt. Am späteren Nachmittag wurden dann mit Gas gefüllte Luftballons und daran gebundene Glückwunschkarten in den Himmel steigen gelassen. Im Laufe der nächsten Zeit sollen die Finder die Postkarten an das Brautpaar zurückschicken. Daraufhin folgte ein heftiger Gewitterschauer mit sintflutartigen Regenfällen, der sich schon durch die drückende Hitze im Vorfeld angekündigt hat. Dadurch war die Hochzeitsgesellschaft gezwungen, die Feier in das Festzelt und das Haus zu verlagern, was für ein wenig Konfusion beim Abendbuffet sorgte. Nichts destotrotz nahm dies der guten Stimmung keinen Abbruch und die Feier konnte in lustigen Gesprächs- und Liederrunden fortgeführt werden.

Samstag, 5. Juli 2008

Eine kleine Fahrradtour

Ein sportliches Großereignis folgt dem nächsten: Nachdem vor einer Woche die Fußball Europameisterschaft zu Ende gegangen ist, beginnt am heutigen Tage die Tour de France. Aus diesem Anlass und aufgrund des guten Wetters habe ich mich auf mein Fahrrad geschwungen und hab um ein weiteres Mal meine Münsteraner Umgebungskenntnisse erweitert. Zunächst bin ich über Berg Fidel zum Dortmund-Ems-Kanal gefahren. Diesen bin ich eine Weile entlang, bis ich den Vorort Hiltrup weiträumig umrandet hatte. Danach bin ich über Wiedau nach Mecklenbeck gefahren. Und von dort aus war es nur noch ein Katzensprung zurück in mein Wohnheim. Insgesamt bin ich 23km in 1:11h gefahren. Um bei den Profis einzusteigen, reicht das zwar nicht, dafür war ich auch nicht gedopt. Außerdem möchte ich gerne mal die Radrennfahrer mit ihren dünnen Reifchen über Schotter- und Sandwege fahren sehen. ;)

Donnerstag, 26. Juni 2008

FINALE

Nicht nur die Fußball-Europameisterschaft neigt sich ihrem Ende entgegen, sondern auch mein 2. Studiensemester: Noch drei Wochen sind es bis zum Vorlesungsende und den sich daran anschließenden Semesterferien. Eine Begleiterscheinung davon ist im Moment, dass die Phase der Übungsaufgaben in die Phase des Lernens übergeht. Insgesamt werde ich ab Mitte Juli innerhalb von vier Wochen vier Klausuren schreiben müssen. Aber bis dahin steht noch ein sehr erfreuliches Ereignis an: Das EM-Finale mit Deutschland. Bereits der gestrige Abend, beim Halbfinale gegen die Türkei, war außergewöhnlich. Ich bin gemeinsam mit einer Englisch-Französisch-Studentin, die ich bei der Neueinzüglerparty in meinem Wohnheim kennen gelernt habe, zum Public Viewing losgezogen. Für mich war es das zweite "Rudel Guck" (wie man hier in NRW sagt) Erlebnis dieser Art, denn auch das Spiel gegen Österreich wollte ich mir nicht alleine in meinem kleinen Zimmer anschauen, sondern zwischen den Massen von begeisterten Fans. Jedenfalls war unser ursprünglich geplanter Ort, nämlich in einer Mensa, schon eine Stunde vor Anpfiff überfüllt und wir wurden nicht mehr hineingelassen. Nach einer Alternativ-Suche wurden wir jedoch in einer Kneipe namens "Da Capo" fündig und ergatterten glücklicherweise zwei Stühle, die wir direkt vor den Fernsehbildschirmen platzieren konnten. Nun konnte eines der unglaublichsten Spiele beginnen, das ich je gesehen habe. Zum Verlauf brauche ich bestimmt nichts zu schreiben, denn jeder wird es selbst gesehen oder davon in den Nachrichten gehört haben. Unmittelbar nach Ende haben wir uns gleich auf den Rückweg begeben und sind dabei Hunderten von jubelnden Fans begegnet, die den Sieg gefeiert haben. Man dachte, ganz Münster wäre unterwegs. Bin ja mal gespannt, was los ist, falls Deutschland tatsächlich Europameister werden sollte. Ich drücke auf jeden Fall fest die Daumen und fiebere aufgeregt mit!