Donnerstag, 1. Mai 2008

Kultur statt Saufen

Während andere am heutigen Maifeiertag und Herrentag lieber mit dem Bollerwagen durch die Gegend kurvten, hab ich mich auf meinen Drahtesel geschwungen und bin zum nur etwa 2 km entfernten Naturkundemuseum mit eingebautem Planetarium gefahren. Denn nach einem halben Jahr hier in Münster dachte ich mir, dass es nun an der Zeit sei, das ausgiebige Kulturangebot zu nutzen. Anders als in den vielen englischen Museen, die ich während meines einjährigen Freiwilligendienstes besucht hatte, wurde ich gleich nach Betreten des Museums zur Kasse gebeten, glücklicherweise gabs Studentenrabatt. Für das Geld gabs verschiedene Ausstellungen zu den Themen Pflanzen, Katzen, Dinosaurier, Indianer, das Emsland und den Aufbau der Erde zu sehen. Das Highlight war allerdings das Planetarium, wo ich mir die Vorstellung "Zeiten des Kosmos" angeschaut habe. Dort wurde die Geschichte der Astronomie, einige Sternbilder und die Entwicklung des Universums sehr gut erkärt und gezeigt. Danach hab ich mich schnell auf den Rückweg begeben, um dem bevorstehenden Gewitterschauer zu entfliehen.

Dienstag, 8. April 2008

Sonntag, 9. März 2008

La Plagne

Den diesjährigen Winterurlaub verbrachte ich gemeinsam mit meinem Vater, einem Studienfreund von ihm und dessen beiden Töchtern im französischen Skigebiet "La Plagne". Dort hatten wir uns für eine Woche eine Ferienwohnung gemietet, die unser Basislager für unsere täglichen Skiabfahrten und -touren darstellte. Ein typischer Tagesablauf sah so aus: morgens (für die einen zu früh, für die anderen zu spät) ein gemütliches Frühstück mit frischen Baguettes, vormittags ab auf die Piste und Skifoan, mittags je nach Sprache ein Pique Nique oder eine Jause, nachmittags Skifoan und runter von der Piste (davor noch ein Stückchen Sachertorte^^), im Anschluss Duschen und Entspannen, abends ein leckeres selbst zubereitetes Abendessen und zum Ausklingen des Tages ein Gläschen französischen Weins und Spiele wie Poker oder Scotland Yard. Das Wetter zeigte sich überwiegend von seiner besten Seite, was mir am ersten Tag gleich zum Verhängnis wurde, indem ich mir einen deftigen Sonnenbrand zuzog. Die Temperaturen lagen je nach Höhe und Wetter gefühlte +- 15 Grad um den Gefrierpunkt und die Schneeverhältnisse waren für März gesehen in Ordnung, da sich das Skigebiet von 1250m - 3250m Höhe erstreckte und dort der Schnee noch nicht geschmolzen war. An einem Tag gab es sogar leichten Neuschnee. Highlights des Urlaubs waren ein original französisches Fondue und auf dem Gletscher Ski zu fahren in 3000m Höhe. Fotos dazu und zu vielem mehr gibt es in diesem Album hier:

La Plagne

Samstag, 23. Februar 2008

Die Ferien sind zum Greifen nah

Noch eine Woche lang einen Blockkurs in Digitaler Kartographie, dann schließen sich für mich endlich die richtigen Semesterferien an. Die letzten beiden Wochen trugen zwar auch diese Bezeichnung, aber hatten nicht viel damit zu tun. Zum einen besuchte ich ein Mathe- Repetetorium, um den ganzen Stoff aufzufrischen und zu überblicken, der sich im Laufe des Semesters in Analysis angesammelt hat. Des Weiteren galt es auch sich für die Informatik-Klausur vorzubereiten, die ich am Montag geschrieben habe. Danach blieb leider kaum Zeit zum Entspannen, da ich mit einem e-Learning Kurs über das Internet angefangen habe, damit mir das Erstellen von Karten nächste Woche ein wenig leichter fällt. Das Wetter zeigte sich größtenteils von seiner besten Seite, sodass ich einige schöne Fahrradtouren unternehmen konnte, um mein gewohntes Umfeld zu verlassen und neue Gegenden kennenzulernen. Ich freue mich natürlich schon riesig auf den bevorstehenden Skiurlaub in Frankreich, welcher mir zusätzliche Motivation in dieser ziemlich arbeitsintensiven Zeit verlieh. Los gehts am Freitag. Hoffentlich liegt noch genügend Schnee.

Freitag, 1. Februar 2008

Kurzer Abstecher nach Berlin

Aufgrund des Einflusses - welcher sogar bis nach Münster reicht - der rheinischen Frohnaturen, die jedes Jahr erneut im Februar Karneval feiern, werden am Rosenmontag keine Veranstaltungen an meiner Universität stattfinden. Dieser Umstand bot eine günstige Gelegenheit für einen kleinen Kurztrip nach Berlin um mich vor dem närrischen Treiben in eine sichere Entfernung zu bringen. Zudem gibt es auch keine Übungsaufgaben in den einzelnen Fächern mehr, da das Vorlesungsende nächste Woche erreicht ist. Und das ist auch gut so, da mein Januar größtenteils aus Arbeiten für die Uni bestand. Höchstens ein paar kleine Erkundungsspaziergänge und -fahrten in der näheren Umgebung an den Wochenenden konnte ich unternehmen, die jedoch häufig durch das miese Wetter – Regen, Sturm und ein milder Winter – getrübt wurden. Daher freue ich mich auf ein Wiedersehen mit meiner Familie und ein bisschen Abwechslung. Geplant sind ein Kinobesuch am Samstag und die Geburtstagsfeier von meinem Opa am Sonntag. Am Montag gehts dann auch schon wieder zurück, denn in der nächsten Woche steht meine erste Klausur an, und zwar in Geoinformatik. Bin schon die ganze Zeit eifrig am Lernen dafür, aber die Nervosität steigt mit jedem Tag an. Mal sehen, wie sie wird…